Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

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kleinerkiffer84
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 2. Nov 2016, 20:42

Neulich habe mich mir zur Abwechslung wieder mal einen ordentlichen Horrortrip mit Cannabioniden eingefangen,
ich lag im Bett und wusste nicht mehr wer ich bin und wo ich bin, während ich Angst hatte an meiner Zunge zu ersticken. :lol:
Nicht lachen. :lol:

Obwohl, das Wort "Horrortrip" mag ich irgendwie nicht, dass ist gleich so negativ angehaucht, vor allem ist das auch ein zu pauschales
Wort, ausserdem gibt es viele verschiedene Arten von Horrortrips, ich bezeichne den Trip einfach als eine angstvolle Ich-Entgrenzung, ich denke das trifft es recht gut.

Ich habe von einem Kumpel eine Packung einer Räuschermischung bekommen, die den relativ unspektakulären Namen "WWW" hat.
Im Internet findet man kaum etwas darüber, nur Einträge aus 2010, jedoch war zu dieser Zeit sicherlich noch ein anderes Cannabionid enthalten.
Er warnte mich bereits vor, ich solle damit äusserst vorsichtig sein, und es keinesfalls pur in der Bong rauchen, denn ihn hat es dadurch völlig zerlegt.

Also begann ich mit einem sehr behutsamen Hochtasten.
Ich streute etwa 10mg der Mischung in den Vaporizer und rauchte diese erstmal langsam.
Nach einigen Minuten stellte sich eine überaus deutliche Cannabinoidwirkung ein, jedoch kein Kopfhigh, sondern ein ungeheurer Fressflash.
Das war sowas von angenehm, an einer Flasche Limonade schluckweise zu trinken, unbeschreiblich, wie psychedelische Geschmacksorgasmen im Mund.
Was auch immer für ein Cannabionid in der Mischung enthalten ist, es ist eines der stärksten antiemetischen Cannabionide die ich bislang kenne.
Medizinisches Potential hat dieses Cannabionid absolut. SO einen gewaltigen Fressflash, Geschmacksintensivierung und ein gleichzeitig absolut leichtes
und befreites Gefühl im gesamten Magen-Darm Trakt hatte ich schon lange nicht mehr.
Nachdem die Wirkung abgeklungen war, wiederholte ich den Test mit einer minimal höheren Dosis welcher erneut das oben genannte Resultat brachte.

In der Nacht wollte ich mich dann mehr in die psychoaktiven Levels vortasten und baute mir einen Joint aus Knaster und ca. 40mg von dieser Mischung.
Ich rauchte den Joint extra nicht in der Natur, wo ich sonst am liebsten rauche, sondern hinter dem Haus im Gebüsch bei der Gartenhütte, wo es auch paranoiasicher ist.
Nachdem ich ihn fertig geraucht hatte, zerbröselte ich den Filter noch feinsäuberlich und verstreute ihn auf der Wiese um sicher keine Spuren zu hinterlassen.
Dann machte ich mich wieder auf den Weg zurück ins Haus und spürte zunächst keine Wirkung.
Ich ging zur Garage rein, legte das Feuerzeug in die Schublade und dachte mir noch: "Komisch, warum wirkt das noch nicht, sollte ich mir noch einen bauen?"

Gerade als ich diesen Satz im Kopf vollendet hatte, schlug die Wirkung wie eine Keule zu.
Mit einem Schlag war die gesamte Umgebung entfremdet. Ich schaffte es nur noch instinktiv in meinen Schlafraum, wo das Bett steht.
Das erschien mir in diesem Moment als das angenehmste. Bekifft schlafen mag ich sowieso, und ein warmes Bett wird jetzt perfekt um die Wirkung zu geniessen,
dachte ich mir und falls es doch zu heftig werden sollte, hole ich mir einfach 2 Bier aus dem Kühlschrank.

Mit schwankendem Gang und zunehmender starker Entfremdung der Realität, schwebte ich sozusagen durch das Vorhaus hindurch, in den Schlafraum,
schmiss noch schnell die Klamotten auf den Boden und fiel ins Bett.

Nun ging es richtig los:
Der Herz hämmerte wie wahnsinnig, ich bekam am ganzen Körper sowas wie Schüttelfrost, obwohl es im Bett in der Decke richtig angenehm warm war,
vor allem aber fiel mir auf, dass mein Ich, ja meine ganze Existenz weg war, genauer gesagt, ich fühlte mich ähnlich wie auf Salvia Level 5,
wo man zwar ganz tief im Hinterkopf noch irgendwo einen Funken von Realitätsbezug hat, aber insgesamt schon sehr stark in einer anderen Welt ist,
typischerweise mit völlig entfremdeten Ich.
Sehr ählich war es auch jetzt auf diesem Trip.
Ich hatte das Gefühl, ein kleiner Junge zu sein, der in einem Gemüsegarten von einem Haus steht.
Erstaunlich ist, dass dieser Landschaftsausschnitt, das Haus mit den Garten, mich extrem an Salvia erinnerte, denn dort zeigen sich Parallelwelten auch häufig
als solche kleinen Ausschnitte mit Haus und Garten. Im Garten war ein schwarzer Zaun, wie er früher bei meiner Großmutter am Balkon war.
Daran habe ich ewig nicht mehr gedacht und insgesamt hatte der Trip auch etwas leicht weibliches, fast wie Salvia, aber doch wieder anders.
Auch hatte dieser Landschaftsausschnitt irgend einen Bezug zu Lego, wobei ich das nicht genau mit Worten formulieren kann, aber ansich auch eine Salvia-Kindheitserinnerung.
Das fällt mir generell auf, dass Psychdelika untereinander in manchen Aspekten immer ähnlicher werden, je öfter man sie nimmt.
Auch das Ambient Licht in dieser Welt erinnerte mich sehr an Salvia. Dieses ganz spezielle Licht, dass Texturen in DIESER einen komischen, aber doch irgendwie vertrauten
Weise erscheinen lässt, war in dieser Welt überall präsent.

Ich, also der kleine Junge, bekam plötzlich Todesangst, weil er zu ersticken drohte.
Ich hielt mich am Zaun fest, beugte mich etwas darüber und versuchte in eine Position zu kommen, in der ich möglichst frei atmen konnte.
Während ich mit den Erstickungstod kämpfte überlegte ich krampfhaft, wer ich bin, wie ich hier hergekommen bin, und wo ich denn vorher überhaupt war??
Mir fiel es nicht mehr ein, obwohl ich im Hinterkopf wusste, dass dieser Zustand wohl nur temporär ist und durch eine Droge ausgelöst wurde, auch wenn ich mit dem Wort
"Droge" gar nichts mehr anfangen konnte.
Obwohl ich unentwegt mit dem Tod kämpfte, bekam dieser Trip plötzlich parallel dazu eine euphorische Komponente.
Diese Art von Landschaftausschnitt, welchen ich sehr stark mit dem Heimatgefühl von Salvia assoziierte, gab ein starkes Gefühl von Geborgenheit und mir wurde klar,
dass mir eigentlich der Tod egal ist, wie auch im Alltag. Was soll schon sein, dachte ich mir, wenn ich jetzt sterbe dann sterbe ich halt, dass ist mir doch egal!
Ich war mir sowieso sicher, dass ich in dieser Welt in einer Endlosschleife hänge und das Ganze nicht mehr aufhört.
Dieser Landschaftsausschnitt brannte sich über mehrere Minuten in mein Gehirn ein, wie ein Standbild auf einem Videorecorder und es schien dort auch keine Zeit im herkömmlichen Sinn zu geben.

Irgendwann schoss es mich aber aus dieser Welt wieder heraus und ich lag wieder als irdischer Körper im Bett, auch wenn ich bei offenen Augen durch den Mond der ins Zimmer schien,
meine Umgebung nicht mehr erkannte. Alles wirkte entfremdet.
Mein Mund war staubtrocken. Ich versuchte zu schlucken doch es ging nicht. Daraufhin setzte die nächste Panik ein, denn durch das völlig veränderte Körpergefühl,
war ich der Überzeugung, dass ich meine Zunge verschluckt habe und daran jetzt ersticke.
Mit aller Kraft "spuckte" ich die Zunge aus, drehte mich irgendwie zu Seite und röchelte dann in der Seitenlage nach Luft, während ich immer höllisch darauf Acht geben musste,
nicht meine Zunge einzuatmen und daran zu ersticken.
Ich wusste noch immer nicht, wer ich bin, wo ich bin und was der ganze Zustand hier überhaupt soll. Tief im Hinterkopf wusste ich, dass dieser Zustand durch eine Droge kommt
und auch wusste ich, dass bei dieser Art von Panik 2 Bier perfekt helfen.
Doch ich war absolut nicht in der Lage, aus dem Bett aufzustehen, bei der Tür raus und 3 Meter zum Kühlschrank rüber zu gehen um Bier zu holen, dass überforderte mich völlig,
denn kaum hatte ich den Gedanken gefasst, Bier zu holen, schleuderte es mich schon wieder in so eine salviaähnliche Parallelwelt. Dieser Vorgang wiederholte sich einige dutzend male,
wobei ich aber die anderen Welten und auch die anderen Gedankenflashes die ich auf dem Trip hatte, nicht mehr weis. Das Einzige was ich noch klar vor Augen habe, ist die
oben beschriebene Szene in dem Garten. Das ist etwas schade, weil hier sicher auch viele visionäre Inhalte dabei gewesen wäre, doch ich wäre nicht in der Lage gewesen,
irgendwas zu notieren. Mein Gehirn dissoziierte, und bekam dadurch eine Art Filmriss, ähnlich wie bei Salvia Level 7.

Was ich auch noch weis ist, dass bei einem Gedankenflash, bei dem ich auch wieder überlegte, mir Bier vom Kühlschrank zu holen, mein Bett plötzlich am Rande eines Felsvorsprungs stand,
bei dem eine tiefe Schlucht hinunter ging. Ich bekam Angst samt dem Bett runter zu fallen und stütze mich irgendwie am Nachttisch ab, während ich wieder mit Todesangst rang.
Gleichzeitig streckte ich noch immer die Zunge heraus um sie nicht zu verschlucken und röchelte nach Luft.

Ich bekam noch mehr Panik, weil mir klar wurde, dass ich diesen Zustand ohne Bier durchstehen muss.
Unzählige Fragen schossen mir durch den Kopf:
Wie lange geht dieser Wahnsinn wohl noch??
Was ist, wenn das nicht mehr aufhört?
Was ist, wenn ich sterbe und mein Geist nach dem Tod trotzdem noch in dieser Endlosschleife hängt??

Letztlich schaffte ich es aber, mich selber von diesem Trip runter zu reden.
Ich sagte mir immer wieder, dass dieser Zustand nur von einer Droge kommt und es irgendwann wieder aufhört.
Dabei zwang ich mich ruhig und bewusst zu atmen. 5 Sekunden einatmen, 5 Sekunden die Luft anhalten, 5 Sekunden ausatmen.
Ganz ruhig, immer und immer wieder nach diesem Muster atmen, du wolltest es doch gar nicht anders!!, sagte ich zu mir selber.

Mit dieser Methode schaffte ich es schliesslich mich von diesem Wahnsinn runter zu bekommen und ich fasste wieder mehr und mehr Fuss im Hier und Jetzt.
Irgenwann folgte dann noch ein kurzer aber starker Lachkick, wobei ich nicht mehr weis, warum ich so stark lachen musste.
Dann schlief ich langsam aber sehr angenehm ein und schwebte bei geschlossenen Augen immer noch durch cannabionidtypische Gedankenflashes und schnell wechselnde
Gedankenbilder die ausgesprochen angenehm psychedelisch und synästhetisch waren und ebenfalls in dieses absolut angenehme Ambient Licht gehüllt waren.
Obwohl ich phasenweise gefühlt mit Todesangst kämpfte, habe ich den Trip dennoch in guter Erinnerung, denn dieses Geborgenheitsgefühl, wenn man bekifft im Bett liegt, und durch diese Gedankenbilder schwebt, ist wirklich phantastisch.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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kleinerkiffer84
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 20. Nov 2016, 19:40

Ich hatte gestern ein interessantes Erlebnis bezüglich Problemlösungen mit Cannabinoiden.
Gestern wollte ich das psychonautische Potential der oben beim Horrortrip beschriebenen Räuchermischung nochmal testen. Dieses mal nahm ich aber vorsichtshalber gleich weniger. 25mg stellte sich als angenehm heraus.
Die Dosis erzeugt deutliche Gedankenflashes, aber auf einem kontrollierbaren Level.
Dieses mal trat keine Todesangst und auch keine zu derben Paranoia auf.

Jedenfalls wollte ich eine Antwort auf eine Frage aus dem Alltag.
Es ging um ein Problem in der Arbeit.
Leider kann ich aufgrund von Paranoia keine zu persönlichen Dinge und somit auch diese Frage nicht ins Internet schreiben, aber das stört bei der Beschreibung des psychonautischen Potentials eigentlich nicht.

Mit meiner Frage im Hinterkopf begann ich den Joint zu rauchen und als er sich dem Ende zuneigte, war wie von selber, als eine Abfolge von Gedankenbildern, die Lösung da!
Jedoch war die Lösung eine ganz andere als ich im Alltag noch vermutet hätte.
Die Antwort auf diese Frage ist nicht die Antwort auf die Frage selber, sondern die Antwort besteht darin, die Umstände im Leben, die überhaupt zum Stellen dieser Frage geführt haben, so abzuändern, dass sich diese Frage nicht mehr ergibt, somit muss sie gar nicht beantwortet werden. Denn ein Beantworten dieser Frage, wäre wieder nur ein krampfhaftes Fortsetzen eines Weges, der von vorn herein falsch ist.
Die Antwort auf diese Frage ist, diese Frage nicht zu stellen, indem man im Verlauf der Dinge eingreift, bevor diese Frage überhaupt auftaucht.
Das war genial! Ich war richtig verwundert und durch die psychedelische Wirkung erschien mir das wie eine ultimative Erleuchtung.

Cannabionide sind wirklich ein äusserst effektives Mittel um Probleme zu lösen.
Ich mache das immer so, dass wenn ich ein Problem habe, ich mich bekiffe und dann hoffe das in den Visionen die Lösung darfür kommt.
Die Methode hat sich als sehr effektiv bewährt, auch wenn die Antworten/Lösungen oft völlig anders sind, als der Denkansatz den man im Alltag dazu gehabt hätte. Aber genau das ist eben Bewusstseinserweiterung.
Wenn man im Alltag über ein Problem nachdenkt, dann sieht man oft vor Bäumen den Wald nicht. Unter Cannabinoideinfluss geht man sozusagen einen Schritt zurück, erkennt den gesamten Sachverhalt aus einer neuen Perspektive, und kann dann auf diese Weise sehr effektiv weiterarbeiten.

Nachdem ich die Antwort auf diese Frage hatte, folgten noch stark psychedelische Gedankenflashes. Bei geschlossenen Augen sah ich eine Landschaft, die mich irgendwie an Alice im Wunderland erinnerte oder an andere Märchenlandschaften.
Jedenfalls schossen aus dem Boden in Zeitraffer überall psychedelische Blumen heraus, die meinen Körper durchdrangen und dabei jedesmal eine Art "psychedelischen Orgasmus" erzeugten. Sehr beindruckend!

Phasenweise hatte ich dann noch das Gefühl in eine weitere Parallelwelt vorzudringen, die so etwas wie ein Übersetzer von unserer Welt und Alltagssprache war. Dh. man konnte dort zusagen Wörter von Deutsch auf "Psychedelisch" übersetzen. Ich dachte an einen Begriff aus dem Alltag und sah dort im nächsten Moment psychedelische Formationen und synästhetische Eindrücke, die in Zeitraffer aus dem Nichts entstanden. Dabei wurde mir auch klar, warum es so schwer ist in einem Tripbericht dann die umgekehrte Übersetzung anzuwenden, nämlich von "Psychedelisch" auf "Deutsch".

Abschliessend fiel mir noch ein Satz ein, den ich ebenfalls für eine geniale Erkenntnis hielt:
"Cannabinoide rauben dir dein Ego und sie beflügeln gleichzeitig den Geist."
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 4. Jun 2017, 23:14

Gestern hatte ich eine interessante introspektive Erfahrung mit Cannabinoiden.
Bei geschlossenen Augen konnte ich mein gesamtes Innenleben im Detail wahrnehmen, sowohl die körperlichen als auch die geistigen Funktionen.
Das gesamte Innenleben wurde visualisiert als ein menschenförmiges Gebilde aus tausenden grauen Zahnrädern, die reibungslos ineinandergreifen müssen, um ein Funktionieren des Gesamtsystems zu gewährleisten.
An einer Stelle merkte ich das es spiesst, dass ist wohl eine Zone an der auch in der Realität Probleme vorhanden sind. Cannabinoide können richtig angewendet durchaus auch für diagnostische Zwecke gebraucht werden, aufgrund der stark sensibilisierten Selbstwahrnehmung bei gleichzeitiger allgemeiner Intensivierung von Sinnenseindrücken.
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 18. Jun 2017, 19:55

Die gestrige Erfahrung war vor allem dadurch geprägt, dass ich Flashbacks zu anderen Drogen bzw. Trips hatte, genauer gesagt, mein Vorstellungsvermögen war so erweitert, dass ich mir bei geschlossenen Augen sehr konkret und intensiv vorstellen konnte, wie es jetzt wäre auf Pilze oder DMT zu sein.

Ich "durchlebte" wie es wäre, wenn bei Pilzen nun die allerärgsten Dinge aus dem Unterbewusstsein hochkommen würden und diese aber den Schrecken verlieren würden, wenn ich sie zulasse und integriere. Dann ist dieses Thema durch, ein für alle mal.

Kurz darauf konnte ich mich in einen DMT Trip revue sehr konkret hinein versetzen.
Ich stellte mir vor, wie es wäre, den Dom hoch zu rasen und durch zu brechen.
An dieser Stelle sponn sich die Geschichte sogar noch weiter. Ich war eine schwarze Kugel im Hyperraum - mein reines Ich - ähnlich wie das "geschälte" Ich bei Salvia, dass noch über blaue Blitze mit dem DMT-Dom verbunden war und diesen Vertikal umkreiste,
ehe ich die Augen öffnete, mich in der Umgebung umsah, eine Weile überlegen musste wo ich überhaupt bin, und feststellte das ich sehr bekifft bin.
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 10. Sep 2017, 20:01

Gestern bemerkte ich wieder mal das Phänomen, dass Cannabis eine Art Flashbacks zu früheren Trips erzeugen kann.
Ich konnte plötzlich emotional sehr intensiv durchleben, wie sich ein DMT-Breakthrough anfühlt, inklusive diesem alles durchdringenden Summton.
Also man erlebt den Durchbruch nicht wirklich, weil man ja kein DMT genommen hat, aber durch die typische gedankenintensivierende Wirkung welche Cannabis hat, konnte ich mich gedanklich sehr sehr tief in DMT hinein denken und bei geschlossenen Augen revue passieren lassen, wie es ist einen Durchbruch zu erleben.
Ich hatte das Gefühl, dass der Durchbruch emotional unendlich intensiv ist und nach dem Durchbruch man quasi geläutert ist und in der göttlichen Liebe badet.
Das unten angeführte Bild beschreibt die Wirkung recht gut.

Später setzten dann noch verschiedene empathische Wirkungen ein.
Ich konnte mir sehr intensiv in anderen Leute hineinversetzen.
Ich konnte deren denkweise nachvollziehen und vor allem verstand ich, warum sie dieses oder jenes sagen. Das war mir absolut klar, so als ob ich hinter jede Fassade blicken könnte. Bei dieser Phase setzten aber auch ein paar Paranoia ein, bei denen ich mir sicher war, dass jeder schlecht über mich redet und jeder mich für bescheuert hält.

Weiters fiel mir gestern noch eine medizinsche Wirkung besonders deutlich auf, nämlich die muskelrelaxierende "Cannazepam" Wirkung. Ich hatte durch Kniebeugen eine etwas steife Brustwirbelsäule. So eine Blockade kann man normalerweise selber nicht lösen, weil man sich nicht genug entspannen kann, für den erlösenden "Knack".
Mit Cannazepam geht das mühelos. Ich konnte mich etwas beugen, exakt die Stelle ansteuern, dass konnte ich geistig richtig stark visualsieren, die richtige Stelle entspannen, KNACK gefolgt von einem psychedelischen Mini-Orgasmus im ganzen Körper und die Blockade war weg.
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 12. Nov 2017, 19:52

Gestern hatte ich eine sehr interessante Erfahrung mit Cannabinoiden, die ich dazu benutzte, den letzten DMT-Trip
nochmal etwas revue passieren zu lassen, nachzufühlen und aus einer anderen Perspektive nochmal aufzuarbeiten um
ein abgerundetes Bild zu bekommen.
Mittlerweile kann ich ganz gut steuern, in welche Gedanken ich mich vertiefen will, wenn ich bekifft bin.
Zuvor hatte ich einen Joint mit CBD-Hasch (OG Kush) und Tabak geraucht und war bereits in einer sehr wohligen, meditativen Indica Wirkung.
Ich rauchte im Anschluss einen relativ starken Joint mit Bonzai und Tabak und versetzte mich tief in das DMT-Feeling, wie in einer Art Meditation.
In meiner Vorstellungskraft war ich im Dom, der dieses mal als eine goldene Halbkugel erschien und sofort war das vertraute DMT-Feeling wieder da.
Das Bonzai setzte nun voll ein und ich spürte wie der Puls in die Höhe schoss. Dabei konnte ich mir vorstellen, wie es wäre, wenn mein Puls so hoch werden würde,
dass er in einen piepende Null-Linie übergeht.
Das penetrante und doch so vertraute piiiiiiiieeeeeeep durchdrang nun einfach alles.
Dann erfühlte ich den Durchbruch nochmal als eine Art Flashback. Die Frequenz wird unendlich, die Emotion unendlich stark, das göttliche unendlich stark,
man wird überrollt wie von einem Güterzug und augenblicklich seinem Ego entledigt.
Das Ego will festhalten an bekannten Axiomen und ihm wird ein riesiger Schrecken versetzt weil es merkt dass es völlig zerlegt wird, und es die andere Existenzform nicht kennt.
Die Emotion wird unendlich intensiv und plötzlich ist das Ego weg, was in einem göttlichen Erlösungs-Orgasmus mündet.
Dann war ich ohne jegliches Ego und ohne direktes Ich-Bewusstsein einfach nur ein pures Sein, dass das Bestandteil vom göttlichen Dom war.
Mir wurde klar, wie heilsam dieses Sein ohne Ego ist und ich versuchte mir zu sagen, dass ich genau diese Erinnerung mehr in den Alltag mitnehmen muss.
In dieses Gefühl versuchte ich mich mehr und mehr fallen zu lassen und dieses Flashback ganz bewusst zu erfühlen.
Ich verharrte etwa 15 Minuten in dieser meditativen Haltung und versuchte nochmal ganz bewusst dieses pure Sein ohne Ego richtig zu erfühlen und mit Alltagsgedanken
zu erfassen. Ich habe aber noch kein abschliessendes "normales" Wort dafür gefunden, dass dieses ganz spezielle DMT-Feeling beschreibt, ausser eben das Wort "DMT".
Man müsste neue Wörter erfinden, die aber dann wiederum niemandem etwas sagen, wenn der selber wiederum DMT nicht kennt.

Dann öffnete ich die Augen und der absolute Höhepunkt vom Bonzai lies schon etwas nach.
Der psychedelische Peak von diesem Cannabinoid ist kurz aber sehr stark.
Nun baute ich mir noch einen Hasch-Joint und das CBD brachte mich vom hochfrequenten Denken wieder mehr und mehr ins Hier und Jetzt zurück.
Nun wollte ich die Cannabionid-Sichtweise auf das Hier und Jetzt dazu nutzen um besser verstehen zu lernen, warum mir DMT immer ganz deutlich an den Kopf wirft,
dass mein Leben am Ziel vorbei läuft, weil ich meine Schwingungsfrequenz nicht erhöhe.
Dabei wurde mir eine Sache klar. Mein Leben verläuft deshalb so niederfrequent, weil ich nie ich selber sein kann, weil ich so bin, wie eine Pflanze die am
falschen Standort steht, die kann nur krepieren. Das ist etwas niederschmetternd, aber so ist es nunmal, Psychedelika sind eben sehr ehrlich.
Nun wurde aber die stoned Wirkung von Hasch schon so stark, dass ich eigentlich einfach nur wohlig sediert und zufrieden war.
Nebenbei erwähnt, OG-Kush ist eine verdammt gute Hasch Sorte, mit einem absolut wohligen Bodyload, dass ist das beste was ich bisher am CBD-Sektor geraucht hatte.
Nun ging ich rein, setzte mich aufs Bett und füllte den Vaporizer noch mit Bonzai und zog ihn in ein paar tiefen Zügen leer.
Dann lies ich mich ins Bett fallen und es war wie auf Wolken zu schweben, das Bonzai sorgte wieder für einen psychedelischen Flash und im Zimmer nebenan lief noch
der Laptop, mit dem youtube Kanal von MythenMetztger den ich nun andauernd schaue. Plötzlich wurde mir alles klar, was der Typ sagte, die Stimme klang synästhetisch
und ich weis noch ich hatte Erklärungen für all diese Mythen die er erzählte, aber ich war nun zu dicht um mir noch etwas zu merken oder aufzuschreiben.
Erstaunlich an dieser Stelle war noch, dass das CBD die Paranoia völlig ausschaltet. Normalerweise wenn ich bekifft im Bett liege, bin ich mir immer sicher, dass jetzt
die Bullen die Tür eintreten, aber das tritt in Kombination mit CBD überhaupt nicht auf. Man kann sich richtig sorgenfrei in die Gedankenflashes fallen lassen und
wie auf Wolken durch die psychedlischen Gedankenbilder fliegen. Wunderbar, ich kiffe jetzt immer in Kombination mit CBD Hasch.
Von CBD-Hasch werde ich mir einen ordentlichen Vorrat anlegen.
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von pilzjockel33 » 12. Nov 2017, 20:59

hört sich interessant an, habe mir gleich auch etwas cbd-hasch bestellt
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 19. Nov 2017, 19:23

Diese Idee ist mir gestern beim Kiffen gekomen.
Ich habe überlegt, in welcher Relation die Salviawelt und der DMT-Dom stehen, wie die beiden zusammenhängen.
Dabei kam mir die Idee, dass Salvia das Weltenbuch ist, in dem die Welten, die man mit anderen Psychedelika bereist, nach deren Schwingungsfrequenz sortiert sind.
Die oberste Seite ist DMT, dass ist die Welt mit der höchsten Schwingungsfrequenz und die reinste Form des Seins. Ganz unten sind NSG, dass ist eine nullfrequente, dämonische Droge der Unterwelt.
Ich selber bin zu einem gewissen Teil in allen Welten vertreten, es gibt sowas wie unzählige Kopien von mir, und es hängt von der aktuell konsumierten Droge ab, welche Kopie von mir, sich in welcher psychedelischen Welt am deutlichsten manifestiert.
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von hand » 20. Nov 2017, 13:33

Gestern kam mir folgende Idee:

Das für uns wahrnehmbare dreidimensionale Universum ist nicht unendlich, sondern höherdimensional gekrümmt, in sich abgeschlossen und Teil höherdimensionaler Komplexe.

Wenn man z.B. im eindimensional wahrgenommenen Raum eine Strecke nimmt und zu einem Kreis krümmt, würden die Lebewesen, die darauf wohnen, aufgrund der Größe nicht direkt als Kreis wahrnehmen, sondern die Abgeschlossenheit erst bemerken, wenn sie die Strecke ablaufen und wieder am Ausgangspunkt herauskommen, was darauf schließen lässt, dass mindestens eine zweite Dimension möglich sein muss, auch wenn sie sich von eindimensionalen Wesen nicht direkt wahrnehmen lässt.

Analog dazu die dem Menschen für lange Zeit zweidimensional erscheinende Erdoberfläche, die begrenzt und in sich gekrümmt Teil eines dreidimensionalen Gebildes ist, wenn man einen Weg findet, es von außen zu betrachten. Läuft man sie geradlinig ab, gelangt man irgendwann wieder an den Ausgangspunkt, was für ihre Krümmung und begrenzte Größe spricht.

Dieses Gedankenspiel lässt sich mit beliebig vielen Dimensionen fortführen, wobei die Objekte in der jeweiligen jeweiligen Dimension begrenzt sind, aber die Dimensionalität an sich unbegrenzt sein könnte. Würde man irgendwann wieder am Ausgangspunkt angelangen wenn man den Raum scheinbar geradlinig, oder besser gesagt entlang der höherdimensionalen Krümmung durchreist?

Bewusstseinserweiternde Substanzen könnten dabei helfen, eine ganzheitlichere Perspektive zugänglicher zu machen indem sie solche Konzepte durch eine veränderte Perspektive greifbarer machen, ähnlich dem Teleskop als bewusstseinserweiterndes Instrument, das eine veränderte Sichtweise möglich machte und ähnlich wie derzeit bei besagten Substanzen vom Establishment als Werkzeug des Teufels stigmatisiert wurde.
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kleinerkiffer84
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Re: Sammelthread: Visionäre Erfahrungen durch Cannabinoide

Beitrag von kleinerkiffer84 » 18. Feb 2018, 19:56

Gestern sind mir beim Kiffen einige interessante Gedankenflashes und Assoziationen eingefallen, die ich mir notieren musste:

-> Das Sein, dass was wir als Existenz kennen, ist nichts anderes, als sich verselbständigte Konzepte, die nun in unseren Köpfen gedacht werden.

-> Durchbrechen auf einem Psychedelikum bedeutet nun, all diese Konzepte vollkommen aufzugeben, was eine gewisse Hemmschwelle darstellt, wenn die Dosis zu niedrig ist, aber wenn man durchbricht, sieht man das Grundsätzliche, jene Form des Daseins, die sich hinter den Blockaden der Konzepte befindet.

-> die Summe aller Konzepte ist das Ego

-> Durchbrechen bedeutet, den Vorhang aus Konzepten zu durchbrechen und das wahre ursprüngliche und grundsätzliche Sein zu erfahren

-> so wie alles im Universum nach dem niedrigsten Energiezustand strebt, strebt auch der Mensch nach der niedrigsten Lageenergie in der Komfortzone, deshalb haben Downer ein Suchtpotential

-> Psychedelika ohne Durchbruch ist wie Sex ohne Orgasmus

-> Man kann sich nicht auf einen anderen Weg in die Sphäre schummeln, in die man mit einem Durchbruch gerät, der einzige Weg dorthin, besteht darin, ALLE Konzepte aufzugeben.

-> Man kann ein Leben lang trippen und die Kernbotschaft dennoch nie erfahren haben

-> alles was ich jemals gelebt habe, ist nur ein Konzept

-> Kifferparanoia sind ein Konzept des Systems.
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