Aussteigen/Selbstversorgung

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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 26. Jun 2020, 18:15

m.speciosa hat geschrieben:
26. Jun 2020, 13:44
...
bist du mit dem Brunnen im Grundwasser oder blase?
was für eine Pumpe hast du ?

schöne Bilder
Danke !

Was ist denn eine Blase bezogen auf Wasserquellen ?

Ist Regenwasser (ein aus DDR Zeiten stammder, unterirdischer Gylleauffangbehälter in den die Rinnen von Haus und Scheunen münden mit Überlauf in den Brunnen) und wenn der leer ist kann auf Grundwasser aus dem Brunnen umgschaltet werden...

Das Typenschild von der Pumpe:
pumpe.png
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m.speciosa
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von m.speciosa » 27. Jun 2020, 11:27

Was ist denn eine Blase bezogen auf Wasserquellen
es Bilden sich über dem Grundwasser Blasen. fällt warscheinlich unter Stauwasser oder so. bzw. wasserführende Schichten.
ich bin mit meinem Brunnen nicht im Grundwasser sondern nur in einer Blase. in Ganz trockenen Sommer gibt die manchmal nicht viel her und man muss immer wieder pausieren das Wasser nachlaufen kann.

habe schon überlegt mal tiefer zu gehen. aber ist ne saumäßige Arbeit.
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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 12. Jul 2020, 13:09

Heute mussten 8 Hühner die seit zwei Monaten durch den Garten huschten ihr Leben lassen, das ist das Leben.
Schmecken wirds.
Der Hund freut sich über die Reste, die Köpfe waren in 0 Komma nix weg :mrgreen:

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Und Buntes von der Bienweide im Moment dominiert optisch der Senf:

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Extrem verbreitet in diesem Jahr auf der ungepflegten Wiese: das Jakobskreuzkraut, dem muss ich an den Kragen.

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Ein extensiv bewirtschafter Kartoffelacker neigt zum Verkrauten, mag er ruhig, an Kartoffeln wird es vorläufig nicht mageln:

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syzygy
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von syzygy » 12. Jul 2020, 19:27

Schöne Aufnahmen!

Hühnerknochen sind nicht geeignet für Hunde oder?
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Herr von Böde
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 12. Jul 2020, 22:58

syzygy hat geschrieben:
12. Jul 2020, 19:27
...

Hühnerknochen sind nicht geeignet für Hunde oder?
Das ist nicht so, ein hartnäckiges Gerücht, eine Urban legend und sogar für den "Hundeführerschein" lernt man das so.

Aber jeder gänige Barfplan für Hunde enthält natürlich rohe Hühnerknochen.
Meiner wird "gebarft" , dh, die Tagesration enthät etwa:

- 250g schieres Fleisch oder Fisch, oder Ei oder Quark
- 250g pürriertes oder gekochtes Gemüse oder naturgefüllter Pansen und
- 500g RFK (rohe fleischige Knochen).

Etwa 3x in der Woche besteht der RFK Anteil aus Geflügelknochen ("Hühnerklein" - also meist Schlund und Karkassen - oder Flügel, Köpfe oder Füße).

Mein Vater der immer Jagdhunde hat, macht es seit 50 Jahren auch nicht viel anders. Jedenfalls nicht bezüglich der Geflügelknochen.
Es gab nie Probleme mit rohen !!! Gegflügelknochen, aber 2 an sogn. "Kauknochen" (extra für Hunde aus dem Supermarkt) erstickte Terrier.

Geflügel ist ein ganz natürlicher - wenn auch nicht allzuhäufiger - Bestandteil der Wolfsernährung und der sortiert keine Knochen aus :)
Natürlich verträgt das auch ein Hund der daran gewöhnt ist.

Wenn man mit Knochenfütterung beginnen will sollte man sich etwas schlau machen, keine gegarten Knochen (egal von welchem Tier, das macht ggf. lebensgefährliche Verstopfungen) und nur Knochen mit Fleisch oder Blutanteil, damit die Verdauung in Schwung kommt.
Daran gewöhnt man den Hund evtl. mit gewolften und weichen (vorzugsweise Hühnerflügel, und Hühnerhälse, dann Karekassen, dann massiveres Material bis hin zum Ochsenschwanz) Knochen.

Ein gesunder Hund ist im Ggs. zum Menschen übrigens auch in der Lage Salmonellen direkt mitzuverdauen, auch die schaden einem gesunden Hund nicht. Auch der Geflügeldarm kann mitsamt Inhalt verfüttert werden.
Man muss dann nur auf die Sauberkeit der Näpfe achten aber das sollte man ja sowieso.

Der Biodiversität im Hundedarm und damit anzunehmenderweise auch dem Immunsystem des Hundes wird das gut tun.


Ich häng mal einen typischen Barfplan an.
40kg-og.pdf
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Gremlin » 12. Jul 2020, 23:04

Immer wieder schöne Bilder. :sunbathing:
syzygy hat geschrieben:
12. Jul 2020, 19:27

Hühnerknochen sind nicht geeignet für Hunde oder?
Die Hunde können an Hinkelknochen verrecke.


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Unsere Feinde können alle Blumen abschneiden, aber nie den Frühling abschaffen. Pablo Neruda
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 13. Jul 2020, 00:22

Danke, aber das mit den tödlichen "Hinkelknochen" ist einfach Quark.

Man findet auch keine ernstzunehmende Quelle mehr die sowas sagt, höchstens solche die das Barfen generell ablehnen aber dann kommt das ja eh nicht in Frage.

Ich meine klar kann ein Hund genauso daran verrecken wie er auch an Industriehundefutter verrecken kann wenn das zB. eine Magendrehung auslöst.
Und er kann va. dann daran verrecken wenn die Knochen durchgegart sind und/ oder pur, ohne Fleischbesatz gegeben werden.
Ein roher fleischiger Geflügelknochen ist aber definitiv nicht gefährlicher als Frolic und wird den Hund ebensowenig umbringen. Ich persönlcih halte das Frolic für gefährlicher aber da mag ich mich irren.

Die häufigste Begründung für diese Meinung ist ja das angebliche Splittern der Geflügelknochen.

Da hilft dann im Zweifgel nur der Selbstversuch, mit gegarten und rohen Geflügelröhrenknochen, zerbreche man sie in Schraubzwingen oder mit dem Hammer und suche die gefährlichen Splitter.

Das gleiche mache man mit Rinder, oder Schafsknochen und vergleiche die Splitter wieder.

Man wird überall mehr oder weniger spitze und scharfe Splitter finden.
Was ist jetzt der Unterschied?

Warum auch immer , die gegarten Knochen lassen sich von Säure deutlich schlechter angreiffen, die Spitzen und scharfen Kanten bleiben scharf und spitz, egal ob der Knochen von einer Ziege oder von einer Gans stammt.
Einfach ausprobieren :-)

Eine andere , neuere Idee ist, das die Geflügelknochen zu klein seien.
Da scheint der Gedanke dahinterzustecken ein Hund sei wie ein Kleinkind .
Hund sind Schlingfresser und haben wenn überhaupt mal das Problem das sie sich übernehmen und viel zu große Brocken verschingen, die Stecken bleiben, so wie wir uns auch verschlucken können.
Hunde sind aber nicht infantil oder irgendwie behindert, nur weil sie nicht denken wie wir und können idR. umgehen mit ihrem Schuckappart wie ein erwachsener Mensch auch.
Essen erfordert keine große Intelligenz und sicheres Schlucken braucht keine tiefgehende Reflektion :-)

Ich persönlich habe jedenfalls noch nie konkret von Problemen durch richtig gefütterte Geflügelknochen gehört.
Ich sehe für soche Aussagen keine empirische Evidenz, nur fantasievolle Überlegungen.
-Was nicht heisst das es solche Proble nie gibt, auch Menschen ersticken schonmal an einem Stück Brot.

https://barf-einfach.de/huehnerknochen-fuer-den-hund/

Moile Hunbdeschule München - Dürfen Hunde Knochen haben?
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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Herr von Böde » 13. Jul 2020, 13:14

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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von Kukulcan » 14. Jul 2020, 18:49

Moin zusammen,
[...]Heute mussten 8 Hühner die seit zwei Monaten durch den Garten huschten ihr Leben lassen[...]
Mörder

:m037:

Du hättest auch Insekten anstatt des Hühnerviehs essen können oder die tollen Pflanzen von neben an.

Hab ich beiläufig schon erwähnt daß nur die, die töten können, das getötete Fleisch auch essen dürfen?
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
Mark Twain

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Re: Aussteigen/Selbstversorgung

Beitrag von tsorp » 14. Jul 2020, 20:06

sehr schöne bilder übrigens!
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