5-MeO-MiPT (Moxy) - der psychedelische Zuckerguss

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kleinerkiffer84
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5-MeO-MiPT (Moxy) - der psychedelische Zuckerguss

Beitrag von kleinerkiffer84 » 14. Mai 2018, 21:24

In den vergangenen Wochen durfte ich meine 2 ersten Erfahrungen mit dem exotischen RC-Tryptamin 5-MeO-MiPT, auch bekannt als "Moxy" machen, die ich dokumentiert habe und teilen möchte.
Als Konsumform habe ich nach etwas googlen erstmal den nasalen Konsum gewählt, da dieser der sparsamste ist. Ich habe zwischen den beiden Tests auf ausreichend Pause geachtet, um die Toleranz abzubauen.
Ich habe beide Versuche in einen Thread zusammengefasst, da die Berichte eher kurz sind und Moxy in der Dosis und Konsumform in der ich es eingenommen habe, ein Tryptamin ist, bei dem man sich am besten unkompliziert zu elektronischer Musik in den CEVs treiben lässt. Ich sehe gerade, vom Editor heraus, sind die Zeilenumbrüche so hässlich, ich hoffe es lässt sich dennoch annehmbar lesen.

Versuch 1

Eigentlich wäre rauchen bzw. vaporisieren meine bevorzugte Konsumform bei Tryptaminen, doch da Moxy hier eine
Ausnahme bildet und man beim Vaporisieren deutlich mehr braucht als bei anderen Konsumformen, entschied ich
mich letztlich für den nasalen Konsum, denn dieser ist lt. Internet der sparsamste. Vaporisieren wäre eine
zu extreme Materialverschwendung, wenn man bei anderen Konsumformen mit einem Bruchteil der Dosis ggf. die
gleiche Wirkung erzielen kann. Nach etwas herumgoogeln, hatte ich mich dann entschieden 3mg Moxy nasal zu konsumieren.

Ich wog mir 3mg ab, legte mir eine Line auf einer CD-Schachtel und zog sie weg.
Ich hatte mich entschlossen, dass Moxy zuhause zu konsumieren, dass ist bei einer neuen Droge sicherer, ausserdem
soll das Körpergefühl relativ anstrengend werden können, was sich später noch bewahrheitete, bzw. als die richtige Entscheidung erwies.

Wenige Minuten nachdem ich die Line gezogen hatte, spürte ich zunächst eine kribbelnde Stimulierung im ganzen Körper,
sowie eine leichte Empathie. Das war ähnlich wie MDMA, aber doch anders, denn innerhalb der folgenden Minuten
kam mehr und mehr eine typische Tryptaminwirkung in den Vordergrund.

Das schwere Körpergefühl setzte ein. Es ist zwar sanfter als bei DMT, aber auf eine ganz spezielle Weise anstrengend.
Ich schaltete das Licht aus, machte am Laptop etwas Psytrance an und hatte nun das Bedürfnis mich hin zu setzen,
die Augen zu schliessen und mich treiben zu lassen.

Nach und nach tauchte ich in eine Welt ein, die mich sehr an Pilze erinnerte, jedoch deutlich freundlicher und
unkomplizierter. Es hatte auch eine deutlich Ähnlichkeit mit Salvia-sublingual, die Gedanken waren sprunghaft-verspielt,
aber eben auf eine tryptamintypische Weise.
Immer wieder formierten sich typische psychedelische Sequenzen in Form von CEVs.

Ich flog durch einen endlosen schwarzen Raum in welchem mir eine Art morphender Kristall entgegen kam,
dabei hatte ich den Eindruck dieser Kristall ist meine Seele und wäre die Dosis deutlich höher könnte ich in
ihn hineindringen und innere Zusammenhänge verstehen.

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Häufig formierten sich in den CEVs fraktale Muster, die aus neongrün leuchtenden Stäben bestanden.

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Zwischendurch öffnete ich dann mal die Augen und sah mich im Raum um.
Der Raum war nur durch das Licht vom Bildschirm erhellt, und genau dieses dämmrige Licht triggerte morphende Optiken
bei offenen Augen. Neben mir befindet sich eine Glasvitrine mit Mineralien drinnen.
Als ich einige Zeit fasziniert in diese Vitrine schaute, spiegelte sich darin im gedämpften Licht mein Gesicht.
Dieses begann nach einigen Sekunden zu verschiedenen Fratzen zu morphen, die mich an Star Trek erinnerten.
Bei Star Trek gibt es solche Entitäten, mit diesen kantigen auffälligen Gesichtszügen, genau so sah mein Gesicht aus.
Wenn man die Augen fest schloss und wieder öffnete waren die Optiken kurz weg, aber wenn man sich ein paar Sekunden
darauf einlies gingen sie wieder los. Das eigene Spiegelbild in diesem Bewusstseinszustand zu betrachten ist merkwürdig,
man erkennt sich selber kaum wieder. Das Gesicht ist völlig entfremdet, wie von einer anderen Person. Gleichzeitig wurde
mir in diesem Moment klar, wie subjektiv das eigene Aussehen ist. Vielleicht nehmen mich auch anderen Leute völlig anders
wahr als ich glaube, kam mir in dem Moment in den Sinn. Je länger ich mich in der Glasvitrine spiegelte, desto fremder
wurde mein Gesicht. Teilweise morphte es herum wie in einer Aquarienoptik, sodass die Augen unterschiedlich groß wurden,
Beulen entstanden und ähnliches.

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Vor mir hängt an der Wand eine Weltkarte. Diese begann nun ebenfalls zu morphen, wie durch ein Aquarium hindurch.
Am Rand vom Gesichtsfeld waren die Farben, die vom Bildschirm unterhalb kamen, strahlend intensiv.

Als ich mich noch etwas mehr im Raum umsah, fiel mir auf, dass über alle Oberflächen so eine zarte dünne, weißlich-rosafarbene
"Glasur" ist. Ganz besonders war der Effekt an der Wand, im Spiegelbild von meinem Gesicht auf und den Mineralien in der Vitrine
zu sehen. Jetzt wurde mir klar, was ein User mit dem Begriff "Zuckerguss" im Zusammenhang mit Moxy meinte.
Exakt so sieht es nämlich aus, als ob ein Zuckerguss über den Gegenständen wäre. Zuckerguss, dieses Wort beschreibt es wirklich gut.

Ich schloss wieder die Augen und lies mich zu Psytrance treiben. Die Musik klang göttlich und untermalte die CEVs.
Es war, als ob man jede einzelne Tonspur und Frequenz der Musik plastisch erfassen kann, aus verschiedenen Richtungen,
ähnlich wie bei Cannabis aber doch wieder anders.

Nun bekamen auch die CEVs einen synästhetischen Zucker-Touch. Jetzt war die Optik aber nicht weiss-rosa, sondern deutlich regenbogenfarben.
Über alle Geometrien die sich in den CEVs formierten lagen solche regenbogenfarbene Verläufe, dich mich ebenfalls an Zucker erinnerten,
sie erinnerten mich an bunte Zuckerwatte oder an diese bunt gestreiften Zuckerschlecker von Jahrmärkten oder ähnliches.
Eine gewisse Ähnlichkeit hatten diese Oberflächen auch mit Öl, dass in einer Wasserpfütze Regenbogenfarben erzeugt.

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Irgendwann hatte ich in den CEVs eine Szene, bei der ich in Zeitraffer durch die Firma lief und alle Büros und Personen waren
erfüllt, mit einer regenbogenfarbenen Aura, als ob es eine Aufnahme mit einer Wärmebildkamera wäre, nur in Regenbogenfarben.
Dabei war ich mir sicher zu verstehen, wie diese Leute hinter ihrer Fassade wirklich ticken und der Farbverlauf war die Codierung ihres Innenlebens.

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Plötzlich waren 2 Stunden vergangen. Die psychedelische Wirkung wurde nun rapide schwächer, aber das etwas anstrengende Körpergefühl
war noch vorhanden. Ich war froh, Moxy zuhause genommen zu haben, dass ist eine typische Droge zum sich treiben lassen zu psychedelischer Musik,
zum philosophieren und abtauchen in tiefere Einsichten. Eigentlich "so" wie Cannabis aber eben "anders".
Moxy konsumiert man am besten in einem dunklen Raum und hört dazu etwas elektronisches Gewämse.
In dieser Dosierung war der Trip absolut freundlich und angenehm und durchaus für Anfänger geeignet.
Insgesamt liegt die Wirkung irgendwo zwischen Pilzen und einem Hauch MDMA, aber eher bei Pilzen, wobei es wieder einen
ganz eigenen Charakter hat.

Jetzt wurde das Sitzen durch dieses Körpergefühl schon etwas anstrengend und ich fiel ins Bett rüber.
Im Hintergrund lies ich noch Psytrance laufen, genoss die restlichen CEVs bis ich dann einschlief.

Versuch 2

Gestern führte ich den 2. Versuch mit Moxy durch. Ich nahm eine etwas höhere Dosis, nämlich 5mg, ebenfalls wieder nasal.
Nachdem ich die Line gezogen hatte, machte ich das Licht aus und setzte mich vor den Laptop um etwas elektronisches Gewämse zu hören.
Bereits beim ersten Anfluten nach wenigen Minuten merkte ich wieder wie wunderbar Moxy mit elektronischer Musik harmoniert,
besonders mit Psytrance und Schranz. Es war eine wahre Wohltat in den Ohren, die Augen zu schliessen und mich treiben zu lassen.
Ich verstand warum der Interpret das Lied ganz genau so komponiert hat, und warum es so absolut perfekt ist.
Wenn ich mich darauf einlies, war es mir möglich die Musik 3-dimensional zu hören, dh. ich "sah", die einzelnen Frequenzen
aus den Lautsprechern raussprudeln und konnte in Gedanken auf allen 3 Achsen mit ihnen spielen, wie auf einem Mischpult, sodass sich der Sound
dementsprechend verzerrte und ich zwischendurch öfters die Augen öffnete um zu sehen, was für Lied hier überhaupt läuft.

Zwischen 3mg und 5mg nasal merkte ich einen deutlichen Unterschied.
Jedoch war bei offenen Augen optisch zunächst noch nichts.

Ich schloss die Augen wieder und lies mich weiter treiben. Elektronische Musik und Moxy, dass war nun meine Welt, meine Existenz,
absolut wunderbar perfekt in meiner eigenen kleinen psychedelischen Welt. Was ausserhalb davon existierte blendete mein Gehirn völlig aus.
Schubweise kamen nun Energie-Flashes, bei denen ich das Gefühl hatte, ich werde nach oben ausgehoben und in die Länge gezogen.
Dann setzten auch die ersten deutlichen CEVs ein. Ich sah so etwas wie psychedelische Zahnräder, die ineinander arbeiteten und
so eine Art Leitungssystem in dem eine psychedelische Flüssigkeit floss.

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Der typische Moxy-Bodyload, der etwas aufdringlich anstrengend ist, wurde nun immer deutlicher spürbar.
Ich fühlte ein minimales Vergiftungsgefühl, nicht störend, man konnte es ignorieren, aber es war sehr subtil LSA-ähnlich.

Die folgende Stunde verbrachte ich nun damit, praktisch regungslos, mit geschlossenen Augen vorm Laptop zu lümmeln,
meine Playlist zu hören und in den CEVs völlig abzudriften.
Wenn ich einen wichtigen Gedankenflash hatte, öffnete ich zwischendurch kurz die Augen um ihn im Texteditor zu notieren.
Dabei stellte ich eine starke Veränderung der Haptik fest, ähnlich wie bei Pilzen.

Irgendwann musste ich pissen gehen. Der Weg ins Klo rüber stellte sich als etwas mühsam heraus, durch den Moxy-Bodyload.
Das Leichtigkeitsgefühl in den Beinen war mit MDMA vergleichbar, jedoch war die Motorik deutlich limitierter, vergleichbar
mit einem Alkoholrausch. Die Klotür morphte leicht und vor meinem geistigen inneren Auge zog sie sich in einer Art Zoom-Out Effekt
von mir weg und wurde zu einem psychedelischen Tunnel. Ich war froh als ich wieder vorm Laptop im dunklen Zimmer hockte und in die Musik eintauchen konnte,
dass war meine Welt.

Nach etwa 1.5 Stunden nach der Einnahme war ich wohl am absoluten Peak der psychedelischen Wirkung angekommen.
Ich öffnete die Augen, nahm das Handy zur Hand, dass neben mir lag und benutzte es als Spiegel.
Nun schauten mir 2 riesige glänzende Pupillen entgegen. Meine Pupillen sahen aus wie Tollkirschen und glänzten übertrieben stark,
als sich das Bild vom Laptop in ihnen spiegelte. Nun begann mein gesamtes Gesicht immer stärker zu morphen. Ich sah im Spiegelbild
die unglaublichsten Fratzen, die letztlich in eine Art abstraktes Hieronymus-Bosch Gemälde zerfielen, die ich nicht mehr identifizieren
konnte, in welcher Weise diese mit mir in Verbindung stehen. Ich legte das Handy beiseite, schloss wieder die Augen und erlebte,
dann nochmal einen Schub, bei dem es mich in die Höhe zog, dabei verstärkte sich die psychedelische Wirkung nochmal etwas und erinnerte
mich nun sehr an Pilze. Ich konnte nicht mehr in dem Sinne denken und Emotionen spüren, wie man es aus dem Alltag kennt,
stattdessen begann sich vor meinem geistigen inneren Auge ein Konstrukt zu formieren, dass nun mein neuer "Denkalgorithmus" sein sollte.
Dabei waren die Gedankengänge, die ich gar nich bewusst produzierte, wie es für Psychedelika typisch ist, nicht in Worte fassbar,
sondern sie waren in CEVs codiert. Diese CEVs waren morphende Würfel und Dreiecke die ineinander griffen und auf diese Weise diesen
neuen Denkprozess abbildeten.

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Ich sagte dann zu mir selber:
"So, entweder habe ich nun endgültig vergessen, wie denken funktioniert, oder ich erfahre gerade eine völlig neue Weise des denkens,
die ich zuvor überhaupt nicht kannte".


Einige Sekunden später fügte ich noch hinzu:
"Mein Bewusstsein ist nicht mehr zusammenbarbau".
Mir fiel nämlich das Wort "zusammenbaubar" nicht mehr ein und sagte immer "zusammenbarbau".

Das war genau der Punkt, an dem, wenn die Dosis noch höher gewesen wäre, Moxy seine tiefer greifenden,
unter anderem auch therapeutischen und problemlösungsorientierten Qualitäten in vollem Ausmaß entfaltet hätte.
Mit dieser neuen Weise zu denken, wäre sicher einen Versuch wert, damit Probleme unter einem völlig neuen Aspekt zu betrachten.
Trotz der nun relativ starken Wirkung, war Moxy insgesamt absolut freundlich. Es war ähnlich wie Pilze, aber doch anders,
es hat einen ganz eigenen Charakter, der sehr freundlich und behutsam war. Es traten zu keinem Zeitpunkt Angstzustände oder
andere negative Gedanken auf. Ich lies mich einfach bei geschlossenen Augen treiben und es war mir auch egal, dass sich mein gesamtes
Denken verändert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit höheren Dosen Moxy, auf eine sehr sanfte und dennoch konstruktive Weise,
tief in sein Inneres eintauchen könnte, um dort Probleme mit der neuen Denkweise zu behandeln. Ich denke hier hat die
Substanz definitiv Potential. Ich lies mich einfach in der Moxy Wirkung treiben und fühlte mich wohl in meiner eigenen psychedelischen
Welt, die noch immer zur Musik morphte. Teilweise klang die Musik stark entfremdet und ich hätte spontan nicht sagen können, welches Lied läuft.

Die CEVs und teilweise auch die Umgebung bei offenen Augen nahmen nun wieder diese Zuckerguss-Optik an. Über alle Texturen liegt eine weitere Textur,
die eine Mischung aus bläulich-lila-rosa-weiss ist. Sehr schwer zu beschreiben. Ausserdem sieht die Textur irgendwie grober aus, fast so wie Klopapier.
Ich habe auf youtube ein Video gefunden, dass genau dieses Farbspektrum exakt darstellt. Das trifft es wirklich gut.
Exakt so sieht auch das eigene Gesicht aus, wenn ich es im gedämmten Licht, bei dem der Raum nur durch den Laptop erhellt ist, im Spiegel betrachte.

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Später nahmen die CEVs dann die Farben an, die stark an Regenbogen erinnerten oder an Zuckerwatte, mit einem psychedelischen neon-rosa als Hauptfarbton.
Dabei sahen diese CEVs aus, wie das Flimmern auf alten VHS-Videokassetten, wenn keine Aufnahme drauf war, nur dass sie nicht schwarz-weiss waren,
sondern rosa-blau-violett.

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Die Regenbogenoptik erschien auch in einer späteren CEV nochmal in einer etwas anderen Weise. Dabei hatte ich das Gefühl ich bin in einem Raum,
der mein Innenleben wiederspiegelt. Dieser Raum war zunächst nur in Graustufen eingefärbt und bekam später regenbogenartige Texturen, die über die
Oberfläche zogen, als ob sie aus einem Scheinwerfer stammen würden. Parallel dazu konnte man diese Farben ansatzweise schmecken und wie Zuckerwatte
auf der Zunge zergehen lassen.

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Etwa 2.5 Stunden nach der Einnahme wurde die psychedelische Wirkung rapide schwächer, dafür setzte nun eine sehr angenehme empathogene Wirkung ein,
die mich stark an GBL erinnerte. Absolut angenehm. Die drückende Moxy-Bodyload verschwand nun und ich hatte nun das Bedürfnis aufzustehen und herumzugehen.
Dabei fühlte sich die Motorik sehr ähnlich an, wie bei MDMA. Auch das Musikempfinden erinnerte mich sehr daran, der aufgerissene Blick mit den grossen
Pupillen sowieso. Es war ähnlich wie MDMA, nur war die Art der Empathie eher bei GBL und hatte noch immer einen leichten psychedelischen Touch.
Ich war mir nicht sicher, ob ich müde oder wach bin, beschloss aber dann doch ins Bett zu gehen, und die restlichen CEVs noch zu geniessen, bis ich dann einschlief.

Nun füge ich noch die Gedankenflashes an, die ich mir zwischendurch notiert hatte:
->emotionslose CEVs in einer eigenen heilen Welt, ähnlich wie Cannabis, aber anders
->die CEVs sind eine Codierung des Denkens, ohne Emotionen, die Emotionen sind erstarrt
->die CEVs werden immer zuckerartiger, rosa, bunter
->stark verändertes Körpergefühl, irgendwo zwischen LSA und Pilzen und DMT
->undefinierbare Fratze im Spiegel, das Selbst morpht und zerfällt
->Denken und Emotionen spüren wird unmöglich, gleichzeitig drängt sich eine neue Denkweise in den Vordergrund, aus Würfeln und Dreiecken aus psychedelischem Marmor
->alles zerfällt zu einem Heironymus-Bosch Gemälde
->Zeitempfinden extrem verändert
->mein Denken besteht nur noch aus Würfeln, ich weis nicht ob ich das Denken vergessen habe oder eine neue Denkweise lerne, DAS dürfte das Hauptpotential von Moxy sein.
->Gefühl wie wenn ich selber erstarrt wäre zu einem Zuckerguss
->die Farben in den CEVs schmecken bunt
->Bewusstsein ist nich mehr zusammenbarbau
->irgendwas erinnert mich an Salvia sublingual, irgendwas an Pilze, irgendwas an MDMA
->ohne Musik existiert diese Welt nicht mehr und erstarrt
->Musik gehört genau so zum "Alles ist Eins" dazu
->mein Inneres ist ein Schwarz-Weisser Raum in dem auf den Oberflächen Regenbogenfarben morphen, wie mit einem Scheinwerfer
->ich könnte nichts Gesprochenem folgen, nur elektronische Musik bestimmt diese Welt
->es ist wie ein verpilztes MDMA
->2 Stunden nach der Einnahme wird es immer MDMA-ähnlicher
->zuckerrosa farbenes Geflimmere wie auf auf alten VHS Kassetten, nur nicht schwarz-weiss
->man kann sich Farben auf der Zunge zergehen lassen, lecker!!
->Stille ist anstrengend und lässt diese Welt sterben
->die Wirkung geht nun mehr und mehr in GBL-Empathie über
->alles am Handy ist übermäßig scharf, farbintensiv und interessant, wie durch andere Augen
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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zorn
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Re: 5-MeO-MiPT (Moxy) - der psychedelische Zuckerguss

Beitrag von zorn » 15. Mai 2018, 17:14

Großartig!

Genau so habe ich meine Moxy-Ausritte auch erlebt. Bunt, süß, körperlich anstrengend, freundlich aber dennoch auf gewisse Art und Weise fordernd. Die Optik finde ich genial, unglaublich detailreich und wunderschön.

Was mich überrascht bei deiner Erzählung ist die vergleichsweise kurze Wirkungsdauer. Ich hatte auf Moxy immer Trips die viele Stunden dauerten... Wobei das natürlcih auch daran liegen kann, dass ich am Höhepunkt grundsätzlich begonnen habe nachzulegen ^^

Lowdose (3mg) schon traumhaft, wirds bei 15mg über den Abend verteilt schon sehr speziell.

Ich liebe dieses Tryptamin und freu mich, dass auch du so positive Erfahrungen machen kannst. Manchen gefällt die Substanz ja gar nicht.

Danke für den TB! :)
Donfoolio
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Re: 5-MeO-MiPT (Moxy) - der psychedelische Zuckerguss

Beitrag von Donfoolio » 16. Mai 2018, 18:40

die Farben in den CEVs schmecken bunt
Danke! Wirklich interessant das Ganze...
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