MET - ein erster Eindruck

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kleinerkiffer84
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MET - ein erster Eindruck

Beitrag von kleinerkiffer84 » 11. Aug 2019, 19:42

Gestern habe ich mit dem sehr exotischen Tryptamin MET geforscht.

Ich komme gerade von meiner ersten Erfahrung mit MET zurück. MET steht für Methyl-Ethyl-Tryptamin. Sein substituiertes Derivat 4-HO-MET, von welchem ich unglaublich begeistert bin,
(das ist definitiv eines der geilsten Tryptamine ever), kenne ich schon länger und somit wurde ich neugierig auf weitere Derivate von MET bzw. auf das unsubstituierte Original selber.
Es begab sich, dass ich an etwas MET-Fumarat gekommen bin, welches in seiner Darreichungsform auch zum Rauchen bzw. Verdampfen geeignet ist. Ich wog mir also 50mg MET-Fumarat ab und streute dieses in
die Glaspfeife. Damit begab ich mich Nachts an einen Tripplatz in der Natur und begann die Pfeife zu rauchen. Was zunächst auffiel war, dass der Rauch übermäßig stark beisst in den Atemwegen.
Ich rauche normalerweise jedes Gestrüpp mühelos, aber bei MET musste ich zwischendrin mal kurz absetzen, den beissenden weissen Qualm der in grossen Wogen aus der Pfeife aufstieg mit Mühe so lange wie
möglich drinnen behalten und dann ausatmen. Ich spürte bereits nach diesem 1. Zug einen sehr deutliches allgemeines Tryptaminfeeling und machte mich dann gleich daran, den Rest aus der Pfeife vollständig
zu inhalieren. Also heizte ich die Pfeife erneut an und begann mit Gefühl, den beissenden weissen Rauch zu inhalieren. Ich musste feststellen, dass es bei MET deutlich schwieriger ist, die 50mg in einem
Atemzug rein zu bekommen, da grosse Mengen an weissen Rauch entstehen, bei dem man aufpassen muss dass nicht zu viel durch das Loch des Pfeifenkopfes entweicht. Auch stellte ich fest, dass ein bröseliger
Belag in der Pfeife zurückbleibt. Um sicher nichts zu verschwenden, heizte ich die Pfeife noch 4 oder 5 mal an und zog so lange und so tief wie möglich, bis absolut kein Rauch mehr kam.
Insgesamt scheint mir Rauchen eher suboptimal geeigent zu sein, da es mit etwas Verlusten behaftet ist. Von den 50mg habe ich denke ich mal effektiv 40mg wirklich inhaliert.
Für die Zukunft brauche ich hier ein anderes Rauchgerät mit einem grösseren Volumen um der grossen Rauchentwicklung gerecht zu werden, oder ich wechsle auf nasalen Konsum, dieser sollte auch in
niedrigen Dosen sehr effektiv sein.

Jedenfalls, nachdem ich das MET vollständig inhaliert hatte, stellte sich eine äusserst eigenartige Tryptaminwirkung ein, die aktuell schwierig bis unmöglich in Worte zu fassen ist, was wahrscheinlich auch
daran liegt, dass dies die erste MET-Erfahrung war. MET kann ich gerade mit keinem anderen mir bekannten Tryptamin wirklich vergleichen, ich will es dennoch versuchen die Erfahrung irgendwie zu konservieren.
Ich hatte zunächst einen starken DMT ähnlichen Geschmack im Mund und auch in der Luft lag dieses ganz typische DMT-Aroma, nur das Aroma von MET fühlte sich etwas künstlicher und "plastikartiger" an.
Es stellte sich ein starker Bodyload ein. Der Bodyload war am ehesten vergleichbar mit Moxy, aber doch wieder etwas anders. Wobei dieses "anders" unmöglich detailliert in Worte zu fassen ist.
Der Bodyload war einerseits geprägt durch ein stark drückendes Gefühl, welches ähnlich wie bei DMT die Gliedmaßen wie Gummi anfühlen lässt und andererseits durch ein Gefühl das ich in menschlichen Worten
umschreiben würde mit "erlösender Energetisierung". Es war aber eine andere Form der Energetisierung wie bei 4-HO-MET und auch anders als bei 5-MeO-Tryptaminen.
Ihr kennt sicher die Redewendung "mir ist ein Stein vom Herzen gefallen" und ihr kennt sicher auch dieses erlösende Gefühl, wenn man es bei einer verspannten Stelle im Rücken knacken lässt.
Auf genau dieses erlösende, fast orgasmusartige Gefühl schien der Tryptaminbodyload zu kumulieren. Ganz zum "Orgasmus" kam ich nicht, was an der etwas suboptimalen Rauchtechnik bzw. Konsumform lag,
aber ich war den gesamten Trip über unmittelbar davor. Ich hatte das Gefühl, der Bodyload muss nur noch einen Tick stärker werden, dann kumuliert dieser in einen Ganzkörperorgasmus, der mit einem
erlösenden "Knack" im Chakrensystem, insbesondere um das Herzchakra herum eine unglaubliche Spannung abfallen lässt.
Was mir auch auffiel war, dass eine leichte Übelkeit auftrat, die auch noch ein paar Stunden als Nachwirkung anhielt. Jedoch war diese Übelkeit nicht unangenehm, sondern ebenfalls an dieses erlösende
Gefühl assozziiert. Zwar war sie nur sehr subtil und bei weitem nicht so das man davon kotzen müsste, aber ich spürte, dass wenn ich kotzen müsste, es keineswegs unangenehm wäre, sondern ebenfalls
eine erlösende Befreiung, ähnlich wie bei Ayahuasca.

Parallel zu diesem Bodyload setzten die weiteren psychedelischen Wirkungen nun deutlich ein. Visuell war es nicht besonders stark ausgeprägt, aber es waren schon einige CEVs erkennbar.
Bei geschlossenen Augen visualisierte ich die Umgebung um mich herum und hatte das Gefühl, alles besteht aus kleinen Dreiecken, ähnlich wie bei DMT aber doch wieder anders.
Die Farbverläufe auf den Dreiecken waren anders. Die Farbverläufe erinnerten mich etwas an die fliessend ineinander übergehenden Regenbogenfarben von 4-HO-MET. Insgesamt sah alles so aus, wie in einem
3D-Modellierungsprogramm, wenn man bei Objekten erkennt, dass sie aus einzelnen Polygonen bestehen, über die aber eine Textur drüber liegt.
Visuell war dies auch der Höhepunkt vom Trip. Die nachfolgenden CEVs waren dann nicht mehr so tryptamintypisch ausgeprägt. Visuell hätte ich mir etwas mehr erwartet, aber andererseits sind ja
die Visuals nur ein Bruchteil der Gesamtwirkung. 5-MeO-DMT ist gar nicht visuell, nur weiss und ist trotzdem das stärkste Psychedelikum. Die beschriebenen bunten Dreiecksmuster erinnerten mich
etwas an die CEVs von 5-MeO-MALT, nur mit dem Unterschied, dass die Ränder wesentlich unschärfer waren. Bei 5-MeO-MALT sind die Ränder der Visuals absolut scharf, hier hatten sie unscharfe Ränder
und sahen ungefähr so aus, wie auf nachstehender Grafik.

Bild

Zwischendurch öffnete ich ein paar mal die Augen und sah mich in der Dunkelheit um. Alles flimmerte auf einer hohen Frequenz, ähnlich wie wenn man von gerauchtem DMT runter kommt.

Nun folgte der Höhepunkt des Trips, der gekenntzeichnet war durch eine äusserst eigenartige Entfremdung meiner Selbst die erstaunliche Parallelen zu Salvia aufwies.
Ich war plötzlich nicht mehr direkt kk84 im Jahr 2019, sondern ich war ein anderer Mensch, in einer anderen Zeit, in einer anderen Parallelwelt, täuschend ähnlich zu diesen Parallelwelten in den Salviabuchseiten.
Mit einem Schlag hatte ich mich wieder zurückverwandelt in die Kindheit. Aber das war nicht direkt meine Kindheit, dass war die Kindheit eines anderen Menschen in einer alternativen Zeitlinie, die
aber sehr nahe an meiner tatsächlichen Zeitlinie dran lag, dass spürte ich. Ich saß dort als Kind auf einer Fensterbank und vor dem Fenster aussen, waren Fensterblumen. Es waren solche länglichen
braunen Blumenkästen mit Geranien drinnen. Genau diese Blumen hatten meine Eltern und auch meine Oma in der Kindheit immer auf der Fensterbank stehen. Wie gesagt, dass war nicht direkt eine Erinnerung
an meine eigene Kindheit, sondern ähnlich wie bei Salvia war ich hier in einer alternativen Parallelwelt, die aber einen sehr ähnlichen Verlauf hatte, wie jene Parallelwelt die ich im Alltag als die
sogenannte Realität kenne. Auch war ich selber nicht die gleiche Person, die ich in meiner eigenen Kindheit war, sondern ich war ein anderes Kind, eine mögliche parallele Ausprägung meiner Selbst, die
ich in der heutigen Realität genausogut sein könnte, wenn sich die erlebte Sequenz von damals so fortgesetzt hätte, dass sie heute meine vermeintlich einzig reale Zeitlinie wäre.
Ich merke gerade, MET ist wirklich strange. Salvia ist ja schon schwer in Worte zu fassen, aber dieses tryptaminlastige und doch salviaartige völlige Entfremden von vermeintlichen Axiomen wie den Begriffen
"Ich" und "Realität" ist gerade schwierig, bis überhaupt nicht in Worte zu fassen.
Jedenfalls saß ich da als Kind in einer anderen Zeit und Parallelwelt auf der Fensterbank und bestaunte diese Blumen. Die Blumen morphten etwas vor sich hin und waren ebenfalls überzogen mit diesen
Dreiecken. Wie bei DMT besteht in der Feinstruktur alles aus Dreiecken. Die Dreiecke aus denen die Blumen bestanden hatten einerseits die normale Textur der Blumen, parallel dazu war aber halbtransparent
darüber ebenfalls wieder dieser regenbogenartige unscharfe Farbverlauf zu vernehmen, am ehesten vergleichbar mit 4-HO-MET. Um die gesamte Szene herum waren auch nochmal diese unscharfen Dreiecke zu
erkennen, die ich weiter oben beschrieben habe. Was es mit diesen Dreiecken auf sich hat, die einem besonders auch bei DMT immer wieder begegnen kann ich noch nicht abschliessend beantworten.
Einerseits besteht alles Sein aus Frequenz, gleichzeitig spielen aber diese Dreiecke - die einfachste Form eines Polygons - als eine Art Elementarteilchen eine zentrale Rolle.
Plötzlich war links neben mir eine männliche Entität. Ich konnte diese Entität visuell nur der vage erkennen, aber ich konnte sie ähnlich wie bei Salvia mit zusätzlichen Sinnesebenen deutlich erfassen
und als erwachsene männliche Entität die ich auf etwa 50 Jahre geschätzt hätte, wahrnehmen.
Diese Entität sagte: "Komm mit! Komm mit, ich zeige dir etwas!"
Daraufhin öffnete sich etwas links von diesen Fensterblumen ein Tunnel, der ausgekleidet war mit gelben, kristallinen Dreiecken und in eine weitere Parallelwelt zu führen schien.
Der Mann schwebte in diesen Tunnel hinein und gerade als ich ihm folgen wollte, hatte ich 1:1 das Gefühl, ich kaue gerade Salviablätter und ich habe den ganzen Mund voll Salviabrei.
Ich sagte zu diesem Mann: Mir gehen gerade die Backen über!" Daraufhin musste ich kurz und hart lachen, wirklich sehr ähnlich wie diese Lachkicks bei Salvia.

Bild

Dann verblasste das beschriebene Szenario allmählich. Visuell folgten nun noch einige subtile CEVs. Es waren teils sehr abstrakte und metaphorische Darstellungen. Zum Beispiel sah ich in der Dunkelheit
ein Glas, dass mit diesen unscharf ineinander übergehenden Regenbogenfarben gefüllt war. Diese Farben waren synästhetisch und unbeschreibar schön, ähnlich wie 4-HO-MET nur subtiler.
Dann erschien mir subtil dieses Kristallwesen, dass ich bei meinem letzten Trip mit Ayahuasca gesehen hatte. Es bestand ebenfalls aus Dreiecken die mit diesen regenbogenartigen Farbübergängen überzogen waren.

Insgesamt wurde der Trip nun etwas düster und dysphorisch, wobei ich nicht sagen konnte warum. Ich glaube die Person, die das empfunden hat, war gar nicht ich selber, sondern ähnlich wie bei der oben
beschriebenen Szene mit den Fensterblumen hatte ich auch jetzt noch das Gefühl, das Leben einer anderen Person zu führen. Ich war mir in gewisser Weise schon klar darüber, dass ich kk84 im Jahr 2019 bin
und gerade MET geraucht habe, doch es hatte eine sehr starke Entgrenzung meiner Selbst eingesetzt. Es war nicht dieser klassische Egotod wie man ihn bei einem DMT Durchbruch hat, sondern ich steckte
irgendwo mitten drinnen in einer Art Übergangsphase. Ich war teilweise noch mein Alltags-Ich aber dieses hatte sich schon zu einem großen Teil aufgelöst und war völlig kontingent geworden. Mir wurde
wieder einmal klar, wie absolut schwammig der Begriff "Ich" ist. Was ist "Ich"? Im Alltag unterliegt man dem hartnäckigen Trugschluss, dass sich das Ich mit dem identifiziert was man im Spiegelbild sieht,
aber tatsächlich ist das nur eine mögliche Ausprägung davon.

Als nächstes folgte in einer Vision bei geschlossenen Augen nochmal eine absolut bizarre Entgrenzung, die ich kaum in Worte fassen kann und bei der ich mir auch nicht sicher bin, was hier mehr
entgrenzt/verändert war: Mein beobachtendes Selbst oder die imaginierte Umgebung. In dieser Vision lief bei geschlossenen Augen eine Szene an mir vorbei, in der ich in meinem Auto saß.
Als ich auf das Lenkrad blickte, sah dieses in einer Weise entfremdet aus, für die ich kein wirklich treffendes Wort finde. Der Duden gibt hier einfach keine verbale Beschreibung her und auch mit
einer anderen mir bekannten Substanz kann ich es nicht wirklich 1:1 vergleichen. Dieses absolute Gefühl der Entfremdung hatte etwas dissoziatives an sich, aber anders als bei Salvia oder Ketamin.
Irgenwie wirkte es auch so wie auf Pilzen, es morphte in so einer eigenartigen Weise, wie durch ein Aquarium betrachtet. Aber das sind alles nur Umschreibungen. Mir ist keine Emotion, keine Analogie
und auch kein Wort aus dem Duden bekannt, die dem Erlebten gerecht werden würde. Dabei war das Lenkrad rein von der Textur her, gar nicht visuell verändert. Würde ich nun ein Bild davon posten, wäre
das einfach ein Amaturenbrett mit einem Lenkrad. Aber die absolut entfremdete Weise wie ich das wahrgenommen habe, was sehr seltsam. Ich bin mir nicht sicher ob mein Ich hier völlig entgrenzt war,
die imaginierte Szene völlig verändert war, oder beides. Diese Sequenz dauerte wenige Sekunden und war absolut bizarr. Angheizt wurde diese durch das Rauchen von einem CBD-Joint.

Abschliessend folgte nun eine sehr mächtige Vision, die mir so das abschliessende Resumee und Kernaussage von diesem Trip zu sein schien. Mir fiel, mit jenem Teil des Ichs, dass noch der "Ich" war, der
ich im Alltag bin, eine Youtube Video ein, nämlich das Video mit dem Titel "You are Source" und genau so war es plötzlich auch am Trip. Ich selber war plötzlich in der Dunkelheit
so etwas wie ein Trichter oder auch Qualle, aus welchem Parallelwelten emporstiegen, die aussahen wie diese Buchseiten bei Salvia. Alle diese Welten waren in diesen rötlichen Farbton getaucht, den man von Bufotenin kennt.
An dieser Stelle fällt mir gerade auf, dass MET verschiedene Züge von sehr vielen Drogen zu vereinigen scheint. Ich war also dieser rötliche Trichter, aus dem alles entsprang. Das wurde mir auch richtig
bewusst in diesem Moment und plötzlich war ich selber wieder der, der ich auch im Alltag bin. Was mir aber auffiel war, dass mein Ich in einer ganz besonders prägnenten Weise rematerialisert worden war.
Umschreiben würde ich dieses starke Ich-Gefühl mit sowas wie starkes Selbstvertrauen. Es wurde mir richtig klar, dass ich selber die Quelle von aller Realität bin. Es gab in diesem Moment niemand anderen
ausser mich. Alles wird aus mir heraus erschaffen. Diese Feststellung begann sich dann in einem inneren Monolg zu verselbständen: You are the source! the source! alles wird aus dir heraus erschaffen!.
Diese Nachwirkung hält bis jetzt noch subtil an. Ähnlich wie andere Tryptamine, scheint auch MET diese Korrelation zwischen dem eigenen Selbst und der vermeintlichen Realität/Umgebung in einen anderen
Betrachtungswinkel zu bringen. Vermeintlich starre Begriffe aus dem Alltag wie "Ich" und "Umwelt", die stets als scharf voneinander abgegrenzt wahrgenommen werden, brechen immer mehr auf, fliessen ineinander,
wie diese unscharfen Dreiecke zu Beginn des Trips, was im Laufe der Zeit zu einem völligen Paradigmenwechsel des Denkes führt, bei dem einem bewusst wird, dass all diese Abgrenzungen zwischen Ich und Umwelt
nicht existieren, sondern das es final nichts anderes gibt, als dieses Einheitsbewusstsein, dass gleichzeitig Ich bin und gleichzeitig das Universum ist. Nachdem in der Nachglühphase mein Ich wieder
richtig rematerialisiert worden war, hatte ich das Gefühl, mein Ich ist gefestigter und auf eine bestimmte Weise standfester, als vor der Reise. Ich fühlte mich fokussierter und weniger paranoid als sonst.
Es war wie eine kleine Wiedergeburt. Das ist ein Effekt, der mir bei allen Tryptaminen als Nachwirkung auffällt, nämlich das nach der Rematerialisierung des Ichs, was wirklich als ein Wiedergeburtsprozess
verstanden werden kann, das Leben irgendwie machbarer scheint, dass Ich ist gefestigter als sonst. Diese Nachwirkung ist am Tag danach noch sehr prägnant und kann subtil durchaus einige Tage anhalten.
So wie man von Alkohol tagelang krank ist, kann man von Tryptaminen in den Tagen nach dem Trip gefestigter, in der Schwingungsfrequenz angehobener sein. In einem englischen Forum hat einmal jemand das
Wort "uplifting" benutzt um diese Nachwirkung zu beschreiben. Das fasst es sehr gut zusammen, Tryptamine sind uplifting. Speziell bei MET wird dem Ich gezeigt, dass es selber die Quelle des Seins ist
und alles erschafft. Zwar ist dies auch eine der Kernaussagen von DMT, aber MET scheint das in einer ähnlichen Weise zu transportieren, wenn auch unter einem ganz anderen Betrachtungswinkel, weniger visuell
sondern eher auf zusätzlichen Sinnesebenen erfühlbar. Man merkt das es chemisch ein anderes Tryptamin ist, was aber eine ähnliche Kernbotschaft zu transportieren scheint.

Bild

In der Nachglühphase blieb ich noch eine Stunde sitzen und dachte über das Erlebte nach, versuchte es zu validieren und Worte dafür zu finden. Plötzlich überkam mich die Lust noch einen CBD-Joint rauchen
zu wollen, jedoch hatte ich keinen mehr dabei. Daraufhin begann sich wieder diese Gedankenschleife im Inneren zu verselbständigen, dass ich ja die Quelle bin und wenn ich schon die Quelle bin, könnte
ich mir ja den befriedigenden Kick, den mir der Joint geben würde, nun aus mir selber heraus erschaffen. Tatsächlich lies dann das Verlangen deutlich nach und auch mein Ich fühlte sich nochmal etwas
gefestigter und "mehr am richtigen Platz" an, schwer in Worte zu fassen.

Obwohl es visuell recht schwach war, ist MET ein interessantes Tryptamin mit einem sehr breitgefächerten Wirkungsspektrum. Ich erkannte darin Wirkungsaspekte von vielen anderen Tryptaminen wieder
und interessanterweise auch von Salvia. Mich würde interessieren, ob jemand auch die Salviawirkung im MET spürt, wenn er selber nie Salvia konsumiert hat.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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Attic
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Re: MET - ein erster Eindruck

Beitrag von Attic » 13. Aug 2019, 13:37

Wieder ein klasse Bericht :)
Kannst du auch etwas zum 4-HO-MET berichten? Habe es selber rumliegen und noch nicht probiert, etwas über die Erfahrung und die Konsumart wäre interessant!
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pilzjockel33
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Re: MET - ein erster Eindruck

Beitrag von pilzjockel33 » 13. Aug 2019, 14:32

Blaue Farben und weisse Energie - geniale Reise mit 15mg 4-HO-MET
https://www.entheobotanik.net/viewtopic.php?f=8&t=1559

Psychedelische Aktivierung des Chakrensystems - energetische Reise mit 10mg 4-HO-MET
https://www.entheobotanik.net/viewtopic.php?f=8&t=1554

4-HO-MET ein erster Eindruck, wundervolle Reise mit 10mg
https://www.entheobotanik.net/viewtopic.php?f=8&t=1417

hier, hab sie dir mal raussgesucht

4-HO-MET kann ich auch nur wärmstens empfehlen :good:
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kleinerkiffer84
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Re: MET - ein erster Eindruck

Beitrag von kleinerkiffer84 » 13. Aug 2019, 20:02

4-HO-MET ist bombastisch, dass gehört zu meinen Top 5 Drogen :good:
10 Punkte von 10!!
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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kleinerkiffer84
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Re: MET - ein erster Eindruck

Beitrag von kleinerkiffer84 » 13. Aug 2019, 20:05

Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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