Die Blume des Lebens - geniale Reise mit Yopo + Telepathin

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kleinerkiffer84
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Die Blume des Lebens - geniale Reise mit Yopo + Telepathin

Beitrag von kleinerkiffer84 » 22. Aug 2019, 20:59

Ich komme gerade von meiner bislang intensivsten Erfahrung mit Yopo zurück. Dieses mal habe ich eine neue Charge, die aus geschälten Samen hergestellt wurde. Von diesem Pulver wog ich mir 200mg ab
und mischte noch 50mg Telepathin dazu. Dann pustete ich mir in beide Nasenlöcher die jeweils eine Hälfte von diesem Gemisch. Ich muss sagen, das hatte es echt in sich. Der Konsum ist jetzt 2 Stunden her
aber ich spüre sogar jetzt noch den sehr deutlichen Tryptaminbodyload sowie eine subtile Übelkeit, die aber ähnlich wie bei Ayahuasca nicht als krankhaft interpretiert wird, sondern eher ein Teil
des Reinigungsprozesses ist, falls man denn kotzen müsste, aber so stark ist sie nicht. Ausserdem habe ich leicht erweiterte Pupillen.

Nachdem ich das Pulver drinnen hatte, setzte ich mich bei absoluter Dunkelheit und Stille hin und wartete auf die Wirkung. Ziemlich genau 10 Minuten danach, ging die Wirkung innerhalb von wenigen
Minuten los, von 0 bis zum Höhepunkt. Es setzte ein sehr starker Tryptaminbodyload ein, vergleichbar mit Moxy oder Ayahuasca, der mich veranlasste mich in eine zusammengekrümmte Haltung zu begeben, weil es in diesem
Zustand unmöglich ist, aufrecht zu sitzen. Dazu setzte ein starkes hochfrequentes Pfeifen in den Ohren ein,
ganz typisch für Tryptamine.

Jetzt begann sich nach und nach mein Aggregatzustand zu verändern, dh. mit diesem Summton wurde mein Tryptaminbodyload noch stärker, was zur Folge hatte, dass ich mehr und mehr in eine andere Existenzform
überging. Ganz zufrieden bin ich mit der Bezeichnung "Aggregatzustand" nicht, aber ein treffenderes Wort gibt die menschliche Sprache einfach nicht her, deshalb bezeichne ich diesen Zustand in den man
übergeht, wenn Tryptamine anfluten ab jetzt einfach als "Tryptamin-Aggregatzustand". Ähnlich wie bei Salvia ist es auch hier ein ganz spezielles Gefühl, welches namentlich in keinem irdischen Lexikon
gelistet ist, weshalb man hier oft schon gezwungen ist zu improvisieren und sich förmlich neue Wortkreationen aus den Fingern zu saugen. Ich möchte dennoch versuchen, speziell diesen umschriebenen
Tryptaminbodyload etwas besser und greifbarer in menschlichen Worten abzubilden. Es fühlte sich so an, als ob dieser hochfrequente Summton, wie gesagt den Aggregatzustand meiner Existenz verändert.
Verändert in dem Sinne, dass dieses Etwas aus dem alle Existenz besteht, auf eine höhere Schwingungsfrequenz angehoben wird. Wie man bereits herauslesen kann, wird nicht nur meine Frequenz erhöht,
sondern auch die Frequenz von jeglicher Existenz, vom gesamten Universum wenn man so will. Wobei das für einen aussenstehenden Leser auch wieder nicht ganz stimmt und reproduzierbar ist, denn was
ich hier mit Universum meine, ist zwar schon die vermeintlich externe Welt ausserhalb von mir, dass Universum eben, aber gleichzeitig wurde mir klar, dass ich selber ja das Universum bin
und das dieses aus diesem Urlicht heraus durch meine Inkarnation erschaffen wurde. Das ist ungeheuer schwer in Worte zu fassen und gerade die gewagte Aussage, dass ich das Universum erschaffen habe,
zumindest in dem Sinne, dass ich vor meiner Inkarnation Teil von diesem Urlicht war ist eine Feststellung die ich schon auf vielen DMT-Trips machte, aber ich bis heute noch nich wirklich treffend
in das bestehende Weltbild integrieren kann, weil sich hier zwangsläufig die Frage stellt, wer denn dann die anderen Menschen/Enitäten sind. Ich benantworte diese bislang so, dass alles, was mit einem
Ich-Bewusstsein erfüllt ist, initial auch Teil von diesem Urlicht war. Bei der Trip-Feststellung drehe ich mich etwas im Kreis, aber diese Umschreibung kommt ungefähr hin.

Jedenfalls wurde wie gesagt die Schwingungsfrequenz aller Existenz auf eine höhere Frequenz angehoben, denn alles Sein das aus diesem Urlicht hervorgegangen ist, besteht aus dem gleichen Etwas,
welches auf einer bestimmten Frequenz schwingt. Dabei stellte ich fest, dass es auf die Schwingungugsfrequenz der weissen 5-MeO-Energie angehoben wurde. Klar, denn in Yopo ist ja 5-MeO-DMT enthalten.
In dieser Charge ist übrigends kaum Bufotenin dabei, dafür aber sehr viel 5-MeO-DMT auch auch N,N-DMT wie ich in einer späteren Phase des Trips noch feststellte.
Es war kein richtiger Durchbruch wie bei gerauchtem 5-MeO-DMT, aber man spürte das es definitiv in diese Richtung geht. Das beobachtende, objektive Ego wie man es aus dem Alltag kennt, war noch
großteils vorhanden, aber es ging teilweise schon über in die andere Daseinsform, in jene Daseinsform, die einem 5-MeO-DMT zeigt. Diese würde ich zusammenfassen wie ich im oberen Absatz schon beschrieben
habe, als eine Erhöhung der Schwingungsfrequenz des Seins bezeichnen, hin auf die Frequenz von der weissen Urenergie, der 5-MeO-Energie aus der alles Sein hervorgeht.
Begleitet wurde dieser Zustand von unglaublich mystischen Empfindungen, die man auch nur abklatschartig umschreiben kann mit Wörtern wie: "Urzustand", "Ursprung", "Urlicht" aber auch mit "Urvertrauen" oder "Urquelle".
Interessant ist, dass bei Yopo im Vergleich zu reinem 5-MeO-DMT diese 5-MeO-Energie nie aus dem Inneren heraus explodiert, sondern diese immer primär von Aussen kommt, wobei ich nun durch meinen höherschwingenden Aggregatzustand schon
feinstofflich durchströmt war von ihr. Ich führe das zurück auf die Verbindung zwischen 5-MeO-DMT und N,N-DMT.
Begleitet wurden die beschriebenen Visionen von weissen, prachtvollen CEVs, die sich einerseits als eine Art weisser Ozean über mir äusserten und später als eine Kugel aus weisser Energie um mich herum.
Diese Kugel drehte sich, ich war im Zentrum von diesem Raum den sie erfüllte und oberhalb von mir war so etwas wie eine riesige Wolke oder Ozean der ebenfalls aus dieser weissen Energie bestand.
Diese beiden Komponenten durchfluteten mich völlig und veränderten meinen Aggregatzustand, sodass mir wieder klar wurde, was meine eigentliche inititiale Form des Daseins war, bevor ich in dieser
vermeintlich einzigen realen materiellen Welt Fuß fasste und der Täuschung unterlag, dass diese die einzige echte Form des Daseins ist, bis ich mit Psychedelika in Kontakt kam.
Ganz besonders 5-MeO-DMT erinnert einem ohne Umwege über einen direkten Zugang an die Urform des Seins. Die Wirkung setzt ein und man ist ohne Umwege direkt dort.
Der Unterschied zu gerauchtem Bufo oder anderen Mischungen die nur 5-MeO-DMT aber kein N,N-DMT enthalten ist bei Yopo eben, dass man die 5-MeO-Energie noch eher aus der Distanz als Betrachter sieht
und sie nicht aus dem Inneren heraus explodiert. Das ist, obwohl es im Vergleich zu gerauchtem 5-MeO-DMT natürlich noch subtil ist, sehr interessant, sich gerade bei einer so exotischen Substanz
wie 5-MeO-DMT in die Rolle eines neutralen Beobachters zu begeben und aus dieser Position heraus bei weitgehend vorhandenem Ego diese 5-MeO-Wirkung nochmal besser kartografieren zu können.
Obwohl das Ego noch weitgehend vorhanden war überollte mich die Wirkung ganz ordentlich. Ich verharrte den gesamten Peak über, der etwa 15-20 Minuten anhielt, in dieser zusammengekauerten Haltung.

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Nun setzte noch ein Effekt ein wie er für Tryptamine typisch ist, nämlich eine Neubetrachtung bzw. auch eine Art Reset des eigenen Ichs. Es war kein richtiger Egotod, aber dennoch zeigte mir
5-MeO-DMT in dieser Phase des Trips, dass es mich von Altlasten befreit, mich ähnlich wie Salvia schält bis sozusagen mein Ur-Ich freigelegt ist, welches noch nicht von den Erfahrungen in
dieser Welt geprägt ist und sich in der Initialkonfiguration befindet, die es vor der irdischen Inkarnation hatte. Visuell ging dieser Prozess so vor sich, dass ich das Zentrum einer Art
weissen Blume im endlosen schwarzen Hyperraum war. Zunächst war diese Blume ein geschlossener Blumenkopf. Dann begann diese Blume zu erblühen und ihre Blütenblätter in alle Richtungen zu entfalten.
Bei jedem Blütenblatt, welches sich nach seiner Auffaltung von meinem Ich, welches der Kern von diesem Blütenkopf war, entfernt hatte, hatte ich das Gefühl, dass eine Prägung von mir runter gezogen wird.
Das war eine erstaunliche Parallele zu Salvia, denn ein ganz typischer Effekt von Salvia sind ja diese Schälungen, bei denen Parallelwelten aber vor allem auch Prägungen vom Ich runter gezogen werden
bis das Ur-Ich, der Ich-Kern freigelegt ist. Dieser wird quasi ausgepackt wie ein Bonbon, dass sich in mehreren Lagen Folie befindet. Genau das Gleiche passierte nun auch mit meinem Ich.
Blütenblatt für Blütenblatt entfaltete sich und mein Ich und mein wahrer ursprünglicher Ich-Kern kam immer mehr zum Vorschein, bis ich selber jenes Ich war, dass ich war, bevor ich mich in dieser irdischen Welt
inkarnierte. Nachdem diese Blume vollständig erblüht war, war ich das ursprüngliche Ich, als weisse kleine Energiekugel, die umgeben von einem Nebel aus 5-MeO-Energie sich im endlosen Hyperraum befand.
So wie diese Blume erblüht war, war auch Ich nun erblüht, was begleitet war von einem wohligen Gefühl, welches ich als "Ich-Reset" oder auch "Mini-Wiedergeburt" bezeichnen würde.
Es ist nicht diese starke Wiedergeburt wie bei gerauchtem 5-MeO-DMT, ging aber definitiv in diese Richtung und war sehr angenehm.

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Nun flachte der absolute Peak etwas ab und ich kramte den CBD-Joint hervor um mit diesem die Tryptaminwirkung weiter zu boosten. Als ich etwa bei der Hälfte des Joints angekommen
war überrollte mich eine weitere Wirkungswelle, bei der sich nun sehr deutlich das ebenfalls enthaltene N,N-DMT bemerkbar machte. Zunächst kam der Summton sehr stark und überwältigend zurück und
auch der Bodyload lies mich wieder in eine zusammengekrümmte Sitzhaltung begeben. Bei geschlossenen Augen sank ich zunächst in einen endlosen schwarzen Hyperraum hinab und plötzlich begannen sich
in dieser Schwärze die genialsten fraktalen Muster aus sacred geometry zu manifestieren. Es waren rotierende Gebilde aus unendlichen Dreiecken. Sie waren nicht so bunt wie bei gerauchtem N,N-DMT
aber sie waren zweifelsfrei als von N,N-DMT stammend erkennbar. Sie waren eher dunkel und primär schwarz-weiss, da sie vom 5-MeO-DMT überdeckt wurden, aber vor allem an den Rändern der einzelnen Dreiecke
oder auch aus dem Hintergrund, schimmerten wie mit einer Art Alpha-Blending Effekt gelegentlich die Farben von N-N-DMT durch. Neben diesen Dreiecken erschienen auch Mandalas die blumenartige Muster hatten
und unglaublich schön waren. Zwar war ich nicht direkt im DMT-Dom, aber das Gefühl, als diese Visuals vor mir vorbeizogen war sehr ähnlich wie bei gerauchtem N,N-DMT. Es war dieses Gefühl
welches ich als "das Grundsätzliche" beschreiben würde. Im Grunde trifft es dieses Wort nicht genau und sagt dem Leser nichts, aber es ist einfach so schwierig, diese Sinneseindrücke exakt 1:1 in
unsere Welt zu transportieren. Das ist in etwa so, als würde man eine Farbe das erste mal sehen und müsste nun ein Wort dafür finden, dass geht einfach nicht. Aber es herrschte nun wie gesagt genau
dieses Gefühl vor, welches ich von gerauchtem N,N-DMT kenne. Dabei stellte ich fest, dass die Sphären die man mit N,N-DMT und 5-MeO-DMT bereist, auf etwas unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen schwingen.
N,N-DMT ist schon sehr hochfrequenz, aber 5-MeO-DMT ist die maximale Frequenz, mehr geht nicht. Diese perfekten geometrischen Muster untermalten die erhabenen Emotionen in einer phantastischen Weise
und für einige Sekunden fühlte ich mich wirklich sehr ähnlich wie bei gerauchtem DMT. Dann rauchte ich den Joint fertig und genoss noch diese N,N-DMT Wirkung.

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Nun war der Haupttrip vorbei und die Nachglühphase ging los. Diese hält sogar jetzt noch an. Nach dem eigentlichen Trip blieb ich noch eine Stunde sitzen, fiel in einen Halbschlaf und welchselte dabei
immer in traumartigen Visionen zwischen der weissen 5-MeO-Sphäre und der Wirkung von N,N-DMT. Eine Sequenz war dabei, bei der ich mich schliesslich im DMT-Dom befand und mich sehr an gerauchtes
N,N-DMT erinnerte. Ich war im Zentrum vom Dom, vor mir war eine männliche Entität, die einen starken hallenden DMT-Summton von sich gab, der die Weltformel codierte. Einfach die Erklärung von allem Sein,
so schien es mir, war in diesen Summton codiert, wie Bild und Ton in Radiowellen beim irdischen Rundfunk codiert sind. Ich konnte diese Radiowellen nicht mit den bekannten 5 Sinnen empfangen und interpretieren,
aber ich hatte das Gefühl, dass diese Botschaft über ein zusätzliches Empfangsorgan in einer nonverbalen Weise in mir ankommt, über das 3. Auge wenn man so will. Das war begleitet von unglaublich erhabenen
Visionen, die dem extremen Erstaunen bei gerauchtem N,N-DMT nahe kamen. Der DMT-Dom rotierte, alles war durchschossen von diesem hallenden Ton und ich war im Halbschlaf völlig überwältigt vor Erstaunen.

Dabei erkannte ich auch nochmal direkt den Frequenzunterschied zwischen DMT und 5-MeO-DMT.
5-MeO-DMT ist auf maximaler Frequenz und hat ein ultraschallartiges hochfrequentes Piepen: pppiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeepppppp
N,N-DMT hat eine etwas niedrigere, hallende, oft auch etwas quiekende Frequenz und klingt in etwa so wie: pppiiiiiiiiiääääääääääääääääääääppppppppppppppppppppppppppp
Ganz besonders interessant fand ich auch den synergetischen Effekt wenn N,N-DMT und 5-MeO-DMT zusammentreffen. Daraus ergibt sich im Grunde eine ganz neues Feeling, dass man von den beiden Substanzen
einzeln eingenommen nicht in der Form kennt. N,N-DMT scheint dafür zu sorgen, dass 5-MeO-DMT etwas aus der Distanz betrachtet werden kann und so dem Reisenden etwas besser verständlich und greifbarer
gemacht werden kann, worum es sich dabei handelt, da beim Trip das Ego noch weitgehend aktiv ist. Sofern man bei 5-MeO-DMT überhaupt von "verstehen" sprechen kann. Naja, man hat auf einem Trip mit
5-MeO-DMT ja ALLES verstanden, aber wenn das vergleichsweise mickrige Alltagsbewusstsein dann wieder die Oberhand gewinnt, wird es schwierig im Duden Wörter zu finden um seiner Welt davon zu berichten.

Dann kann ich mich noch an eine Sequenz erinnern, die war sehr tryptamintypisch, kam aber weder von N,N-DMT noch von 5-MeO-DMT und auch von Bufotenin scheint diese nicht zu kommen.
Entweder ist in dieser Charge noch ein weiteres Tryptamin enthalten oder es ergab sich einfach aus dem synergetischen Effekt der enthaltenen Tryptamine.
Jedenfalls befand ich mich für einige Sekunden im Inneren von einem Würfel und dieser war ausgekleidet mit phantastischen Blumenmustern und schwingte auch auf einer bestimmten Frequenz, aber auf einer
ganz anderen als die höheren Sphären im DMT-Dom und auch auf einer ganz anderen als 5-MeO-DMT. Erinnert hat mich diese Tryptaminwirkung an 5-MeO-MiPT, dass kommt hin, aber dieses ist in Yopo nicht
enthalten. Möglicherweise verändern auch die enthaltenen Beta-Carboline die Tryptaminwirkung nochmal etwas und durch die Telepathin wird jeglicher Tryptamineffekt natürlich nochmal weiter verstärkt.
Es könnte auch sein, dass das ein Flashback-Effekt war, den ich auch von gerauchtem N,N-DMT kenne. Aus irgend einem Grund bekomme ich beim Runterkommen von gerauchtem DMT immer ein Flashback zu 5-MeO-MiPT.
Jedenfalls fand ich es hochinteressant auch eine andere Tryptaminsphäre noch zu betreten und kostete den Effekt aus, bis die drückende und schläfrige Wirkung allmählich nachlies und ich mich auf den
Weg machte, diese Erfahrung zu konservieren solange sie noch frisch ist.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
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