Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 9. Nov 2019, 19:32

hand hat geschrieben:
9. Nov 2019, 19:00
https://www.scinexx.de/fotos/klima-in-streifen/
Hui, mit Vorlesfunktion, sehr schön :)
Sehr interassente statistische Darstellungsform, kannte ich so noch gar nicht, da war jemand kreativ.

Wie gesagt, ich gehe davon aus das sich das Klima stetig aber in unterschiedlicher Stärke ändert, davon gehen sicher auch mit Abstand die meisten Klimakritiker aus.
Ich habe nur gesagt dass das für mich nicht spürbar ist und das ich nicht sicher sagen könnte ob es wärmer oder kälter geworden ist.
Ich kann das also nicht beurteilen ohne mich auf fremde Daten zu verlassen, was ich aber in dem Fall gern bereit bin zu tun.
Darüber das es wärmer wird können wir uns schnell einigen.
Ich geh davon aus das dies daran liegt:
«Das geologische Archiv zeigt, dass das Erdklima sich schon so lange verändert, hat, wie es den Planeten gibt, mit natürlichen Kalt- und Warmphasen. Erst 1850 endete die Kleine Eiszeit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir jetzt eine Phase der Erwärmung erleben.»
Ich sehe nur überhaupt keinen überzeugenden Anlass anzunehmen das dieses Tatsache: «Seit der Industrialisierung werden jedoch deutliche überregionale und globale Änderungen im Stoffhaushalt der Atmosphäre als Folge menschlichen Wirkens beobachtet.» einen relevanten Einfluß auf das Klima hat.

Das ist der ganze Streit, der sofort beigelegt werden könnte wenn man endlich den experimentellen Beweis dafür liefert.
Wer halt große Behauptungen aufstellt muss sich auch um die Belege kümmern.

Solange man mir nicht erklären kann wie es zu der kleinen Eiszeit kam und warum sie endete, braucht man mir auch nicht erzählen man könne vorraussagen das einige ppm CO2 klimawirksam sind, vor allem dann nicht wenn es in der Vergangenheit schon x fach (nicht Bruchteile von % von denen wir heute reden) höhere CO2 Konzentrationen gab und das bei gleicher Temperatur.
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harekrishnaharerama
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von harekrishnaharerama » 10. Nov 2019, 00:14

Kleiner Einwurf zum Thema Selbstwahrnehmung:

Bild
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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 10. Nov 2019, 11:01

Man müsste die ganze Bauindustrie umstellen - was zu begrüßen wäre - die Zementindustrie verbraucht eine Menge Co2.
Da ist was zu holen, nicht bei den Verbrauchern. Sofortiges Verbot von Beton - und Stahlbetonverarbeitung - und verbaung.


Wenn man wirklich CO2 einsparen will braucht es Hardcoreregeln für die weltweite Industrie, da liegt die Last.
Weniger Produktion, Holzhäuser.
Das widerspricht diametral unserm Wirtschaftsystem, darum tut man auch dort nichts.
Beim Endverbraucher ist kaum was zu holen.
Das ist so als wolltest Du den Bodensee mit einem Dessertlöffel auslöffeln, wärend Du die Zuflüsse ungebremst weiterfliessen lässt :)

Auch daran kann man erahnen das es um Betrug geht. Der Bürger soll zahlen, nicht die Verursacher die Verursachung einstellen.
Greta hat da schon Recht, wenn wir da was erreichen wollten, dann müssten wir freiwillig und unverzüglich unser ganzes System kippen.
Ich halte das auch für nötig, aber ich glaube das wird nie zu machen sein solange die Leute sich verarscht fühlen und keine Alternative kennen.
Wer was tun will muss Alternativen bauen, der mag seinen Urlaubsflug gerne einsparen, wirklich erreichen kann man nur etwas wenn begonnen wird alternative Wege zu gehen auch um den Menschen Alternativen anbieten zu können und aufzeigen zu können.

Militär und Industtrie das sind mit Abstabnd die Hauptemitenten.
Der muss wirklich was tun und nicht etwas unterlassen (Verbrauch) , das ist zu wenig.

Was ich so schmerzlich vermisse in der Debatte ist der Widerstand gegen die und die Darstellung der Hauptco2verursacher. Statdessen wird Schuld gepredigt und ein schlechtes Gewissen.
Leute Ihr habt nen Elefanten im Bett und fragt Euch ob Ihr besser Platz für den macht.
Nee, das ist euer Bett und der Elefant wird dort nicht glücklich.
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syzygy
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von syzygy » 10. Nov 2019, 12:26

Seit noch nicht ganz 40 Jahren, leb ich +/- in der selben Gegend und mir scheint es wärmer zu werden. Und auch relativ schnell und stark. Aber okay, klar, ist natürlich ein kurzer Zeitraum...

Einen sehr kalten Winter hatten wir ja vor ein paar Jahren (2012). Aber hey, vielleicht hast du ja (auf einem Weg) Rückenwind :)

Deine Logik, dass die (vermeintliche) Erwärmung nicht menschgemacht sein muss, leuchtet mir ein. Ich glaube (zur Zeit) aber, dass es so ist... Zusätzlich die anderen Verunstaltungen unserer Welt :(
Herr von Böde hat geschrieben:
9. Nov 2019, 13:50
(...)

Das Beste was man tun kann ist also nicht rumzustreiten, sondern sich vorzubereiten auf das Unvermeitliche.
Es spielt dann keine Rolle mehr wer den Klimawandel macht. Wer Schuld ist ist in Wirklichkeit völlig sekundär.
Er ist Fakt, so oder so und wir sollten beginnen uns darauf vorzubereiten.
Annehmen was ist.
*seufz*

PS. Schönes Foto :)
"Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn und den Himmel in einer wilden Blume, halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit."
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Herr von Böde
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Re: Klimawandel Klimaerwärmung Klimalüge

Beitrag von Herr von Böde » 10. Nov 2019, 12:58

syzygy hat geschrieben:
10. Nov 2019, 12:26
...
Deine Logik, dass die (vermeintliche) Erwärmung nicht menschgemacht sein muss, leuchtet mir ein. Ich glaube (zur Zeit) aber, dass es so ist... Zusätzlich die anderen Verunstaltungen unserer Welt :(

...

Ja, Dein lezter Nebensatz legat das ja auch ganz nahe.
Unsere Zivilisation richtet soviel Unheil an das der Klimawandel da doch perfekt ins Bild passt.
Darum kann ich schon verstehn das man an diesem Glauben erstmal festhält.

Wichtig ist das man sich alles anguckt und die Augen aufhält und vor allem das man die eigene Meinung - oder die von Mehrheiten - nicht mit der Wahrheit verwechselt. Das man offen bleibt die Möglichkeit des eigenen Irrtums in Betracht zu ziehen.
Wer A sagt muss nicht B sagen, er kann auch den Irrtum einsehen und sagen A war falsch.
Vor allem ist es wichtig demjenigen der eine andere Position vertritt nicht als Feind zu identifiziert, eine Meinungsverschiedenheit ist eben noch lange keine persönliche Sache, wenn man sich nich zusehr mit der eigenen Meinung identifiziert und emotional die Infargestellung der eignen Position mit der Infargestellung der eigenen Person verwechseltt.
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