Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

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harekrishnaharerama
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Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von harekrishnaharerama » 19. Dez 2019, 08:39

Hallo,

ich habe eine FB-Gruppe begonnen, da ich keine ähnliche im Netz gefunden habe. Sie heißt: "Legalisierung des Drogenkonsums".
Alle Themen rund um Drogen sind dort definitiv erwünscht und gerne vernetze ich die Gruppe mit ähnlichen.
Dazu gibt es noch eine Seite mit dem gleichen Titel.

Ziel der Gruppe ist ein relativ anonymer Zugriff und Verteiler für News rund um Drogen.

https://www.facebook.com/groups/531893937405556/
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Kukulcan
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von Kukulcan » 19. Dez 2019, 16:59

Moin zusammen,
[...] anonym[...] [...]
Facebook, anonym?
Glaubst Du das wirklich was Du da schreibst?

Anderenfalls möchte ich Dir eingehende Recherchen zu den "Facebook Schweinereien" der letzten Jahre anraten, um Deine eigene Meinung über "Fakebook" nochmals zu überdenken.
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von Herr von Böde » 19. Dez 2019, 17:45

Naja, man kann sich auf jedenfall für andere User (Chefs, Familie, Freunde) unsichtbar machen mit einem Nickname.
Darum stimmt "relativ anonymer Zugriff " schon.

Ich frag mich da nur immer wie man ernsthaft für eine Sache eintreten will zu der man selbst nicht stehen will.
Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen
"Bildung muss immer darauf abzielen liebgewohnte Denkmuster zu erschüttern."
- Prof. Dr. Rainer Rothfuß
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Dexter
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von Dexter » 19. Dez 2019, 20:09

Mit dem Zusatz Droge ist man sich der Aufmerksamkeit von Facebook sicher. Drogen Themen werden besonders gerne gelöscht.
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Kukulcan
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von Kukulcan » 20. Dez 2019, 22:25

Moin zusammen,
das will ich jetzt auch noch loswerden..

Gegen ~1996 herum und bis heute, bin ich "Local" und je nach Wohnort auf Veranstaltungen zur Legalisierung der Cannabis Freigabe, wie es seit etwa 2010 in den USA, Kanada oder Uruguay erfreulicherwesie gehandhabt wird, unterwegs.

Die anfänglichen Schwierigkeiten dachte ich, könnten bald auf Grund der grossen Anzahl an mitdemonstrierenden Teilnehmern zum Positiven gewendet werden.


Einziger Fakt ist, "Fridays 4 Feature" hatte wenigstens 2019, und das ist erstaunlich, fast EIN Jahr lang Mitläufer, die den Arsch in der Hose hatten aufzustehen um für die Klima Sache einzustehen.

Wenn ich heute in meiner "1 Millionen" Grosstadt auf der jährlichen 4/20 Veranstaltung etwa um die 300 Leute sehe (in Berlin waren es immer ein paar mehr), bin ich eigentlich echt enttäuscht; aber positiv überrascht von Menschen zu hören, die mehrere Hundert Kilometer angereist sind, um für diese eine Sache auf die Straße zu gehen.

In anderen Grossstädten wurde auch angekündigt; aber niemand war da!
Woran liegt das?

Lack of Information?

Alter ihr habt Internet.
Evtl ist das aber auch ein "SmartPhone Problem" (<- darüber kann ich mich gerne auch noch weiter auslassen)

Ich möchte zudem niemandem zu wenig Engagement unterstellen, weil jeder tut wie er kann, sondern möchte darauf hinweisen, dass virtuelles Engagement nutzlos ist, mit Blick auf den Erfolg von "Frydays 4 Feature".

Ich möchte auch die eine oder andere Petition noch erwähnt wissen, die gerade so noch ihre Stimmen zusammen gebracht hat, um eine Debatte im Bundestag auszulösen, mit welchem Ergebnis auch immer.

Ich hoffe ich habe die Unterschiede verdeutlichen können.

Besser sollte ich fragen, wo sind die Leute auf der Straße, die für diese (eine) Sache aufstehen?
Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
Mark Twain
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von harekrishnaharerama » 21. Dez 2019, 05:33

Mir ist halt klar geworden, dass mir das auch sehr am Herzen liegt. Es geht mir um den legalen Konsum. Deshalb wollte ich mich auch vernetzen. Die Betreiber des Forums möchten jedoch lieber ein Fachforum für Entheobotanik sein und weniger sich um rechtliche oder öffentliche Belange kümmern müssen. Ich kann auch voll verstehen, dass man irgendwann keine Lust mehr hat, sich mit diesem "Verwaltungsthema" herumzuschlagen und lieber in die Tiefen der Wissenschaft sich vergraben möchte. Schade finde ich jedoch, dass selbst die Psychonautik als Thema (eher) unerwünscht ist. Da müssen wir auf jeden Fall noch was finden. Das Salviaforum ist zwar noch online, wirkt aber eher stiefmütterlich und wird wahrscheinlich in der Hinsicht sich auch nicht weiter ändern.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir alle einen schönen Platz finden, wo wir uns über die Themen unterhalten können, die uns bewegen und auf diese Weise etwas bewegen können :heart:
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von Admin » 21. Dez 2019, 11:10

Wir sehen uns als Fachforum für Ethnobotanik. Wo wir dabei sind.

Auszug aus Sinn und Zweck von diesem Forum:
Dieses Forum versteht sich als alternatives Pflanzenforum und dient dem Erfahrungsaustausch. Der Schwerpunkt liegt auf ethnobotanischen Themen und deren Gebrauch durch den Menschen, wobei möglichst viele Aspekte menschlicher Nutzung von Pflanzen, Pilzen, Organismen vom Anbau bis hin zu Zukunftstechnologien beleuchtet werden sollen.

Ein weiterer Aspekt dieses Forums liegt in der Aufklärung, der Information, über Pflanzen und andere Organismen die vom Menschen genutzt werden, sowie der Vorbeugung unsachgemäßen Konsums giftiger sowie psychotroper Pflanzen und ihrer Zubereitungen.

Wir distanzieren uns von dem Begriff Drogenforum, da dieser Begriff negativ belegt ist und nicht dem eigentlichen Sinn dieser Website gerecht wird. Fragen nach Bezugsquellen illegaler Substanzen bzw. "was Dröhnt am Besten", "wie viel muss ich nehmen" und dergleichen, sowie Drogen- bzw. Substanzverherrlichende Beiträge werden nicht toleriert. Es wird erwartet, dass Substanz basierte Themen möglichst sachlich behandelt werden.

Zu Hanf gibt es Foren die das Thema Anbau und Konsum umfassender als Entheobotanik.net abdecken. Beiträge zu ursprünglichen Landrassen, interessanter Genetik, vor allem bezüglich der Verwendung als Lebensmittel oder dem medizinischen Gebrauch, sind dagegen erwünscht.

https://www.entheobotanik.net/viewtopic.php?f=22&t=757

Damit ist schon vieles auf den Punkt gebracht das in der Vergangenheit missachtet wurde.


Psychonautik als Thema ist hier schon erwünscht wenn es sich um pflanzliches, maximal noch Derivate oder halb synthetika handelt. Ausnahme Cannabis als Droge ohne medizinischen Hintergrund.
Rechtliches kann hier ebenso behandelt werden. Allerdings sich dafür gesondert aus dem Fenster zu lehnen sprengt den Rahmen dessen was zu leisten ist.

Eine Facebook Gruppe ist mit das ungeeignetste was man sich vorstellen kann wenn man Dinge bewegen möchte. Ergänzend geht das, als "Flagschiff" nicht, weil die Inhalte dort nur schnell ohne Tiefe konsumiert werden. Wie man an ethnobotanischen Gruppen auf Facebook sieht sind mit so einer Gruppe keine tiefer gehenden Geschichten zu machen.
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von harekrishnaharerama » 21. Dez 2019, 12:50

Ich will nicht darüber streiten, welches Medium das Beste ist. Tatsache ist, FB ist unheimlich gut erreichbar, weil viele Leute dort schon angemeldet sind. Man kann sich seine "Unterforen" aussuchen und so passt sich das persönliche Profil des Nutzers seinen Gewohnheiten an.

Man kann dort alles verlinken, auch einen Blogbeitrag oder einen Wissenschaftsartikel für mehr Tiefgang - alles kein Problem. Ich denke halt schon, dass das die Zukunft der gesellschaftlichen Interaktion darstellt - auch wenn ich FB nicht für das Ende der Evolution halte. Leider ist unser Staat zu feige und luddit, um sich mit diesem Thema ernsthaft auseinander(zu)setzen (zu können).

Es ist ja nicht das einzige Forum, dass um sein Leben japst. Vielen anderen ging oder geht es ähnlich. Die jüngeren sitzen praktisch nur noch vorm Telefon und sind die ganze Zeit unterwegs. Da ist selbst das FB-Format veraltet und man nutzt Whatsapp; eine Plattform, mit der ich noch nie etwas anfangen konnte, aber ich habe meine Jugend auch schon lange ohne Internet hinter mir.

Und wie Kulkulcan schon sagte, das Interesse nimmt immer weiter ab. Die Leute haben eine Aufmerksamkeitsspanne von Sekunden. Da kann man nur hoffen, man erreicht überhaupt noch jemanden.
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von syzygy » 21. Dez 2019, 13:30

harekrishnaharerama hat geschrieben:
21. Dez 2019, 12:50
... Die Leute haben eine Aufmerksamkeitsspanne von Sekunden. Da kann man nur hoffen, man erreicht überhaupt noch jemanden.
Ich hab neulich nem 20jährigen Arbeitskollegen nen Artikel über seine Lieblingsserie aus der Zeitung ausgeschnitten. Der Ausschnitt war kleiner als 1/4 einer Seite und es hätte weniger als 3min gedauert ihn l_a_n_g_s_a_m zu lesen inkl. sich ev. über Inhalt, Gramatik und Stil gedanken zu machen. Erschüttert und irritiert hat er ihn mir ungelesen zurückgegeben.
Trotzdem würd ich die Flinte nicht ins Korn werfen, was die kommenden Generationen angeht... Oder vielleicht doch? :rolleyes:
"Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn und den Himmel in einer wilden Blume, halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit."
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Re: Facebookgruppe "Legalisierung des Drogenkonsums"

Beitrag von KRAHOF » 22. Dez 2019, 05:27

Ich finde die Idee einer Gruppe " Legalisierung des Drogenkonsums" sehr gut und interessant, aber vielleicht fällt jemand was besseres als über Facebook ein.
Facebook ist ein Paradies für Betrüger, mit wenig Aufwand können Schadprogramme verbreitet oder Daten gestohlen werden.
Facebook Spam,Facebook -Viren und gefälschte Fan-Seiten( Fake Seiten) entwickeln sich zu einem Problem für die Mitglieder, aber auch für das Netzwerk selbst.
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