Mit Cubensis zurück zur Inkarnation

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kleinerkiffer84
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Mit Cubensis zurück zur Inkarnation

Beitrag von kleinerkiffer84 » 23. Feb 2020, 18:37

Schon seit Längerem verspüre ich den Ruf, wieder einmal einen Trip mit Pilzen zu unternehmen. Es begab sich, dass selbst gezüchtete Cubensis aus guter Quelle zu mir gefunden haben und letzten Freitag schienen
mir Set und Setting spontan perfekt, um mit ihnen auf Reisen zu gehen. Zunächst überlegte ich einige Zeit, welche Dosis ich wählen sollte. Ich saß vor der Waage, legte 2 Pilze drauf, nahm wieder einen kleinen runter usw.
Dabei hörte ich nochmal bewusst in mich hinein, was konkret ich mir nun von der Reise erwarte und welche Dosis mir mein Körper mitteilt, die sich als angemessen anfühlt.
Schliesslich lagen 1.7g auf der Waage die sich richtig anfühlten.

Während ich mich für die Reise fertig machte, kaute ich die Pilze sehr gründlich und spülte sie mit Wasser runter. Was mich überraschte war der sehr schnelle Wirkungseintritt, was sicherlich auch daran
lag, dass ein Teil des Wirkstoffs bereits sublingual aufgenommen wurde. Bereits nach 10 Minuten meinte ich ein deutliches Anfluten zu spüren. Als ich mich im dämmrigen Raum umblickte, der nur durch
das Display des Laptops noch etwas erhellt war, stellte ich fest, dass das Display vom Laptop leicht pulsiert und morpht, etwa so wie durch ein Aquarium hindurch.
Ich verdunkelte den Raum, schaltete das Handy aus, achtete auf absolute Stille und setzte zusätzlich noch die Mindfold Dunkelbrille auf, um zu trippen wie Mc. Kenna es empfohlen hatte, in silent darkness.
Dann saß ich da, die Pilze im Magen und gespannt wartend auf die Wirkung.

Was mir als erstes auffiel war ein absolut angenehmes Körpergefühl, dass mich an das Gefühl erinnerte, welches ich von Pilz-Microdosing kenne, nur deutlich intensiver.
Dieses Gefühl war assoziiert an ein gelbes, warmes absolut geborgenes Licht. Ein Gefühl von sehr tiefer Entspannung und Zufriedenheit breitete sich aus. Auch ein gewisses Leichtigkeitsgefühl wie
man es von MDMA kennt, war dabei. Man merkt, dass Psilocybin an den Serotonin Rezeptoren wirkt, denn der Gefühlszustand den ich nun hatte, war einem Serotoninausstoss bei MDMA nicht unähnlich.

Allmählich begannen sich meine Gedanken wie von selbst, mehr und mehr zu verändern. Was nun folgte, war eine Zeitreise zurück in die Kindheit und ein profunder emotionaler und visueller Einblick in
meine frühe Vergangenheit. Plötzlich formierte sich vor mir in einem Raum der erfüllt war mit weisser Energie, die mich an die ominipräsente weisse Energie erinnerte, welche ich auch von anderen
Tryptaminen kenne, ein rotierender Tunnel. In diesen Tunnel zog es mich hinein und beförderte mich immer weiter in die Vergangenheit zurück. Die Wände es Tunnels waren mit Gedankentexturen überzogen,
die wie Filmsequenzen einzelne Situationen meiner frühen Kindheit abspielten. Teilweise sah ich diese Filmsequenzen nicht nur an den Wänden, sondern es zog mich hinein und ich durchlebte sie noch einmal,
ähnlich wie wenn man durch Salvia in eine Parallelwelt gezogen wird und dort lebt. Dabei durchlebte ich nicht nur visuell das damalige Szenario, sondern ich fühlte es vor allem emotional noch einmal nach.
Ich konnte fühlen, wie mich dieses Erlebnis in meinem weiteren Leben beinflusst hat, welche Glaubensmuster dadurch unbewusst geschaffen wurden und wie manche dieser Erinnerungen die mir die Pilze zeigten,
sogar bis heute noch Auswirkungen haben, weil man als Kind sehr offen ist für neue Programmierungen, die man unkritisch aufnimmt, aufgrund mangelndem Intellekt nicht hinterfragt und diese zu einem
Glaubensmuster macht, die einem unter Umständen ein Leben lang begleiten können. Charakteristisch an diesen Kindheitsflashbacks ist, dass man bei Salvia in der Regel die positiven Kindheitserinnerungen
noch einmal durchlebt, während ich bei Pilzen ausschliesslich negative und prägende Erinnerungen durchlebe. Doch es ist wichtig, sich gerade die negativen Erinnerungen genau anzusehen und bewusst zuzulassen.
Ich sagte zum Pilz: "Zeig mir alles was ich wissen muss, egal was es ist!"
In diesen Kindheitsflashbacks durchlebte ich Szenen in denen ich Angst hatte, in denen ich deplatziert war, zumindest aus meiner damaligen kindlichen Interpretation heraus und allgemein Szenen bei denen
ich aus heutiger und bepilzter Sicht weis, dass die mich negativ beeinflusst haben. Gleichzeitig trat ich in diesen Sequenzen teilweise mit meinem früheren Ich in Kontakt und habe ihm sozusagen
verziehen, dass er dieses und jenes so interpretiert hat und dazu beigetragen hat, negative Glaubenssätze zu schaffen, denn ein ca. 5-6 Jähriger kann es einfach nicht besser wissen.

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An dieser Stelle wurde mir auch das Hauptpotential von Psilocybin sofort wieder klar, nämlich es ist in erster Linie ein Psychotherapheutikum. Man merkt an der Wirkung dass es ein Tryptamin und ein DMT-Derivat
ist, aber es setzt deutlich niedriger, deutlich irdischer an in seiner Wirkung als DMT oder viele andere Tryptamine dies tun. Während DMT & Co. in einem Trip das irdische Dasein und selbst Dinge darüber
hinaus, die man mit menschlichem Geist gerade noch fassen kann, völlig überspringen und einem in Daseinsformen katapultieren, von denen man davor nichts geahnt hat, beschäftigen sich Pilze erstmal
mit dem Hier und Jetzt. Ich sage immer, Psilocybin ist die irdische, oder auch im wahrsten Sinne des Wortes, erdige Variante von DMT. Wie es für Tryptamine typisch ist, setzt es sich stark mit dem Bezug
und der Natur des eigenen Selbst auseinander, aber es nimmt erstmal das iridische menschliche Leben genau unter die Lupe, das eigene menschliche Bewusstsein, ehe es einen Schritt weiter geht und
einem Daseinsformen über die bekannte irdische Existenz hinaus offenbart. Für klassische Hyperraumreisen sind DMT & Co. das Mittel der Wahl. Diese sind bestens geeignet um in maximal entfernte und
unbekannte Sphären des Seins einzutauchen und das irdische Leben quasi zu überspringen. Für Psychotherapie sind Pilze das Mittel der Wahl, sie lassen tiefe Einsichten in das eigene Unterbewusstsein und
in die eigene Vergangenheit zu und so Denkmuster aus einer neuen Sichtweise begreifen, die bislang verborgen war.

Irgendwann kam ich am Ende des oben beschriebenen Kindheits-Tunnels an und befand mich nun beim Zeitpunkt kurz vor meiner irdischen Geburt, im Status der Inkarnation, als ich noch keinen menschlichen Körper hatte.
Dieses Erlebnis war absolut einprägsam. Wieder war es assoziiert mit dem Eingangs beschriebenen gelben, göttlichen, wärmenden Licht und Sekunden später wurde mir klar was es mit diesem Licht auf sich hatte.
Ich sah mich selber vor der Inkarnation als Lichtwesen aus purer Liebe und mir wurde klar, dass ich aus einem Ozean aus endloser Liebe stamme, in dem es negative Dinge, wie ich sie in den zuvor beschriebenen
Kindheitsflashbacks erlebt hatte, nicht gibt. Ich werde so endlos geliebt, dass ich mir das im Alltag gar nicht vorstellen kann.
Man vergisst aber seine wahre Herkunft im Laufe des irdischen Lebens und das Ego beginnt eine subjektive Realität zu projizieren, in der es infolge von Bewertungen und Interpretationen mit positiven
und negativen Emotionen zu belegen. Mir fiel auf, dass in meiner Kindheit sehr vieles negativ bewertet und abgespeichert wurde. Tatsächlich gibt es aber ursprünglich nichts anderes als ENDLOSE LIEBE.
Jegliche Emotion die danach kommt, ist vom Ego projiziert und nicht wirklich real.
Die Erfahrung die ich in dieser Phase der Reise machte, deckte sich auch gut mit den Weltbildern die ich von anderen Psychedelika kenne. Vor allem bei DMT und 5-MeO-DMT wird immer wieder die hartnäckige
Illusion des Selbst thematisiert, die so weit geht, dass man letztlich die Feststellung macht: "Mich gibt es nicht einmal!"
Genauer gesagt, ich selber bin weder mein Körper noch mein Geist, sondern eine Art Lichtwesen aus PURER LIEBE, dass klingt abgedroschen und esoterisch, aber ich kann es nicht besser in Worte fassen.
Mein Körper und mein Geist, sind nur ein Avatar, äquivalent zur Hardware und Software, die ich vorübergehend in dieser Welt hier brauche um zu funktionieren. Genau diese Aussage die ich von anderen
Tryptaminen kenne, war in diesem Moment nun auch die Kernbotschaft der Pilze. Ich bin zurückgereist in meine Kindheit, bis zum Zeitpunkt vor der Geburt um zu erfahren was ich wirklich bin, woher ich komme,
nämlich aus dem Kollektivbewusstsein heraus, welches omnipräsent ist und aus nichts anderem besteht als omnipräsentem Licht und Liebe.

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Eine Feststellung die ich in dieser Phase des Trips auch noch machte war, dass Pilze die Angst vorm Tod nehmen. Ich muss dazu sagen, ich habe keinerlei Angst vorm Tod, aber hätte ich welche, dann
wäre diese in diesem Moment wie weggeblasen gewesen. Das Gefühl war so stark, so eindringlich, dass mir absolut klar war, hätte ich Angst vorm Tod, dann wäre diese nun weggeblasen.
Was Pilze in dem Moment konkret gemacht haben war, dass sie mir eine völlig andere Perspektive auf mein gesamtes Dasein gaben. Meine Perspektive als neutraler Beobachter welche ich nun eingenommen hatte,
befand sich genau zwischen dem Dasein als Lichtwesen und dem Dasein als Mensch in einem Universum wie wir es kennen. Diese Beobachtungsperspektive löste mystische, spirituelle und sehr erhabene
Emotionen aus, die nur schwer in Worte zu fassen sind, denn es war nicht nur der visuelle Anblick der mich ergriff, sondern vor allem die mit ihn einhergehenden tiefgründigen Emotionen. Es war, als ob
einem der Pilz als absolut beschützender Begleiter an der Hand genommen hätte und einem nonverbal eine Botschaft übermittelt, die, wenn man sie in menschliche Worte übersetzen würde, etwa so klingen würde wie:
"Schau, alles worüber du dir im irdischen Leben jemals Sorgen gemacht hast, ist hinfällig, denn weder dich, noch deine Realität gibt es final überhaupt! Das was du hier im Alltag durchlebst,
ist so etwas ähnliches, wie eine Simulation, die ihr Menschen auch Computerspiel nennt. Das ist nur ein kurzer Ausflug in eine Simulation, und wenn dein Avatar kaputt geht, dann bist du wieder in
der Daseinsform in der du eigentlich bist"

"Das ist ja phantastisch!! sagte ich darauf und mich überkam ein Gefühl, als würde mir ein Stein vom Herzen fallen. Pilze sind in jeglicher Hinsicht sehr intensiv emotional.
Tief im Hinterkopf war mir genau diese Emotion vertraut. Nicht unbedingt nur aus einem früheren Pilztrip, sondern ganz tief im Hinterkopf wurde mir klar, dass man genau dieses Gefühl bei der irdischen
Geburt hat, aber man vergisst das im Laufe des Lebens.
In diesem Moment wurde mir auch nochmal vor allem auf emotionaler Ebene bewusst, was für ein SEGEN Pilze für jemanden sein können, der Angst vor dem Tod hat. In etwas fortgeschritteneren Ländern,
gibt es mittlerweile Versuche, bei denen Krebspatienten Pilze gegeben wurden und diese berichteten 1:1 genau das Gleiche, wie ich es in dieser Phase vom Trip auch erlebt hatte, nämlich das die Angst
vorm Tod weg ist und zwar lange Zeit über den eigentlichen Trip hinaus! Pilze zeigen dem Reisenden eine Perspektive die mit Alltagsbewusstsein niemals zugänglich wäre und die Begriffe wie Leben, Tod,
eigene Vergänglichkeit in ein völlig neues Licht rückt und im Grunde eine Neudefinition von denen erfordert. Bei uns in fuck Österreich ist das dank Kriminalisierung natürlich unmöglich, hier kann man sich
nur zu Tode saufen.

Mittlerweile war ich auf einem Triplevel angekommen, an dem ich noch einen Schritt weiter vor die Inkarnation zurückging und mehr und mehr mich in Richtung omnipräsenter Unendlichkeit bewegte, was
auch von einer allmählich einsetzenden Auflösung der Selbstidentifikation begleitet wurde, welche mit phantastischen Tryptamin-CEVs untermalt war. Es war nicht dieser Egotod von einer Sekunde auf die
andere der einem in völlig unbegreifliche Welten schiesst, wie man es von DMT kennt, sondern die ganze Reise war ein überschaubares Dahingleiten durch die verschiedenen Formen der Existenz, beginnend
im Hier und Jetzt, zurück in die Kindheit, zur Geburt, vor die irdische Inkarnation und nun noch einen Schritt weiter hinaus in eine Form des Daseins die schon deutlich schwieriger mit Alltagsverstand
zu begreifen ist, aber doch noch "verständlicher" ist, als ein voller Durchbruch mit DMT. Die Daseinsform in der ich mich jetzt befand, war dieser Phasenübergang, den ich auch bei anderen Psychedelika
oft beobachte. Es ist dieser Metazustand, zwischen dem Urlicht und dem Universum aus Energie und Materie, wie wir es kennen. In diesem Zustand gibt es nur Geometrie und Frequenz und aus diesem Ozean
heraus können, genau so wie es auch in der Stringtheorie beschrieben wird, verschiedene Formen des Seins entstehen, zum Beispiel solche wie wir sie aus unserem Universum kennen. So ähnlich würde ich
die Daseinsform in Worte fassen, aber man merkt, dass dies bereits deutlich schwieriger ist, als eine Beschreibung von einem Sachverhalt in unserem bekannten Universum.
In dieser Phase des Trips begann auch die Selbstidentifikation zusehens zu schwinden. Ich befand mich zwischendurch noch ein paar mal in den oben beschriebenen negativen Szenen aus der Kindheit, doch
jetzt war ich nicht mehr als das kindliche Ich aus dem Alltag dort, sondern als diese Art Lichtwesen, oder auch Seele, wie auch immer man das bezeichnen soll, jedenfalls in der Form des Daseins,
die ich eigentlich wirklich bin. In dieser Daseinsform war ich ein neutraler Beobachter, der keinerlei Emotionen mit den kindlichen Szenen assoziierte, weder positive noch negative, ich beobachtete nur
und ich wusste, dass es in der eigentlichen Daseinsform nichts anderes als unendliches LICHT UND LIEBE gibt. Wenn ich als dieses Lichtwesen mal kurz eine Emotion hatte, dann war es am ehesten Verwunderung
darüber, warum ein Avatar überhaupt beginnt, Negativität in der Realität zu projizieren.

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Mittlerweile waren etwa 2.5 Stunden vergangen und der absolute Höhepunkt lies etwas nach. Nun bekam ich Lust zum Ausklang elektronische Musik zu hören und dazu die CEVs zu geniessen.
Ich machte dieses Lied an, was ich in einer Endlosschleife hörte und einfach göttlich klang.
https://youtu.be/wSiRRRypEUY
Die Selbstidentifikation zerbröselte schubweise noch immer wieder, sodass ich bei geschlossenen Augen mich völlig in einen Zustand verlor, bei dem einfach Alles Eins war. Das ist eine Feststellung,
die sich durch sämtliche Psychedelika zieht. In diesem Zustand war es schwierig kausal von A nach B zu denken, weil ich mit Konzepten aus dem Alltag nur bedingt etwas anfangen konnte.
Zum Beispiel konnte ich nicht 12 durch 2 im Kopf rechnen. Aus irgendeinem Grund kam mir die Idee wieviel Gramm Cubensis ich wohl noch habe und wieviele Trips ich damit machen kann, wenn ich etwas
höher dosiere und nächstes mal 2g nehme. Nach viel hin und her überlegen hatte ich die Zahlen 12 und 2 im Kopf, aber ich konnte nicht greifbar etwas mit ihnen anfangen. Ich habe es nicht hinbekommen
die Division 12 durch 2 im Kopf zu rechnen. Mir flogen die Zahlen durcheinander und die Axiome aus der bekannten Welt waren einfach nicht in der Weise greifbar. Als ich mich mit offenen Augen im dämmrigen
Raum umblickte, der nur durch den Laptop erhellt war, formierte mein Gehirn ständig Trugbilder aus Sinneseindrücken, die Ähnlichkeit hatten mit optischen Täuschungen, wie man sie aus Illustrationen kennt.
Ständig waren Gesichter, Personen, geometrische Sequenzen und ähnliches zu erkennen, dabei war es nur ein Regal auf das ich blickte.
Insgesamt schien aber die lehreiche visionäre Phase abgeklungen zu sein und ich genoss hauptsächlich die CEVs zur elektronischen Musik.

Abschliessend ging ich hinaus eine Tüte CBD Gras zu rauchen. Daraufhin stellte sich zum Ende der Reise eine starke aber angenehme Müdigkeit ein, sodass ich sofort ins Bett fiel und einschlief.
Ausgesetzt in der Salviawelt, bei mir habe ich nur meine Bong und ein Feuerzeug. Entitäten werden mich begleiten. Ich zeige Ihnen, wie man hier überlebt!
Doppel A Gent
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Registriert: 4. Feb 2020, 12:48

Re: Mit Cubensis zurück zur Inkarnation

Beitrag von Doppel A Gent » 24. Feb 2020, 15:00

Vielen Dank fürs teilen - wirklich schön beschrieben.
Ich mag die Stelle, wo Du beschreibst, dass DU als Dualitätswesen - also HERZ und VERSTAND in einem - mit "deren" Beobachter sprichst.
Der Beobachter ist ja auch Du - und dennoch wie ein Wunder auf einmal getrennt.
So fühlt sich für mich jedenfalls an: Als ob gerade ein Wunder passiert ist und man kann endlich "reden, denken, reflektieren".
Man kann auf einmal ALLES verstehen und noch bevor man eine Frage nur gedanklich zuendeformuliert hat, bereits ALLE Antworten hat. Rasend schnell!
Ich habe den ganzen Verlauf, den Du beschreibst in gefühlt 10 Sekunden. Trotzdem ist alles da.

So in etwas mache ich es gerade auch, bloß halt noch mit DMT.

Ich habe auch darüber nachgedacht, wieder mal Pilze zu nehmen. Nach Deinem Bericht bin ich jetzt noch umso mehr überzeugt, dass ich es auch tun sollte.
Viele Dank für den Anstupser!
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Gremlin
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Re: Mit Cubensis zurück zur Inkarnation

Beitrag von Gremlin » 24. Feb 2020, 20:32

Wieder cool geschrieben. :good:
Fakt ist: Unfruchtbarkeit ist erblich. Wenn deine Eltern keine Kinder hatten, wirst du auch keine Kinder haben.
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Leuchtkugel
Beiträge: 313
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Re: Mit Cubensis zurück zur Inkarnation

Beitrag von Leuchtkugel » 24. Feb 2020, 23:42

Guter Tripbericht.

Gerade die unangenehmen Erfahrungen zu beginn kenne ich nur zu gut von LSD. =)
Zauberpilze sind aber wie ich finde visuell bei CEV und Visionen deutlich leuchtender einfach intensiver.

Die Sinneseindrücke die du am Ende beschreibst, nenne ich Gestalten, die kann man auch anderer Herkunft erklären.
In jeder Wahrnehmung ist das Gehirn wie eine Antenne, sie empfängt gesehenes, gehörtes, gerochenes, geschmecktes, getastetes, gefühltes und erspürtes, diese Gestalten stammen mmn. aus Einflüssen aus den Anderswelten, aber auch irdischem Bewusstsein wie dem von Pflanzen, Pilzen und Tieren die alles was wir sind und unsere ganze Welt in ihrem sein durchfließen.
Ich sehe das ständig, auch nüchtern, besonders in Bäumen, Stein, Fels und Kristallen.
Du selbst kannst dir aber natürlich auch solche Dinge durch deine Imaginationskraft vorstellen, das passiert aber nicht mal eben so. ^^
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